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Ausschnitt des Roy Lichtenstein Saals

Kreis der Freunde

Der Freundeskreis wurde im Dezember 1998 gegründet.

Den Anstoß zur Gründung gab der Kunsthistoriker Professor Dr. Hans Körner.

Heute gehören zu den Mitgliedern des Freundeskreises Dozierende, Promovierende, Studierende und Angestellte des Kunsthistorischen Instituts sowie ein breites Spektrum von Kunstinteressierten, einschließlich Ehemalige und Studierende im Gaststudium.

Der Freundeskreis unterstützt die Lehr- und Forschungsaktivitäten des Instituts finanziell durch private Initiative. Des Weiteren möchte er einem breiten Kreis die Möglichkeit geben, im Rahmen von Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Universität kunstgeschichtliches Wissen zu erwerben und zu vertiefen.

Die Studierenden sollen motiviert werden, nach ihrem Abschluss dem Institut und dem Freundeskreis über die Mitgliedschaft verbunden zu bleiben. Der Freundeskreis verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Der Jahresbeitrag beträgt € 55,00, für Studierende € 15,00.

Darüber hinaus sind Spenden willkommen. Mitglied des Freundeskreises kann jede natürliche oder

juristische Person werden, die sich dem Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität verbunden fühlt.

Aufgaben und Ziele

In erster Linie wird der Freundeskreis versuchen, durch Beiträge, Spenden und sonstige Zuwendungen dem Institut für Kunstgeschichte der Heinrich- Heine-Universität Düsseldorf finanzielle Mittel zu beschaffen, um die personellen und sachlichen Grundlagen für eine Ausweitung der Lehr- und Forschungstätigkeit zu verbessern. Für Lehrende und Studierende soll ein Umfeld geschaffen werden, das mit vergleichbaren Einrichtungen anderer Universitäten konkurrieren kann. Darüber hinaus strebt der Freundeskreis aber auch danach, die Bedeutung und den Einfluss des Instituts für Kunstgeschichte innerhalb und außerhalb der Universität zu fördern und zu stärken und Kunst und Kunstgeschichte einem breiteren Interessenkreis verständlich und zugänglich zu machen. Aber auch ideelle Hilfe durch die Mitglieder selbst wird gefordert. Deren persönlicher Erfahrungsschatz und ihre Berufserfahrung sollen helfen, den Vorstellungen und Wünschen des kunsthistorischen Instituts gegenüber offiziellen Stellen mehr Nachdruck und Gewicht zu verleihen. Der Kreis der Freunde des Instituts für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität verfolgt mit seiner Arbeit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Der Freundeskreis will den Dialog, den Informations- und Erfahrungsaustausch und die Diskussion zwischen allen kunsthistorisch interessierten Mitgliedern und den kunsthistorischen Einrichtungen auf privater und öffentlicher Ebene fördern und verstärken. Diesen interdisziplinären Austausch will der Kreis der Freunde des Instituts für Kunstgeschichte realisieren durch

  • Vorträge, Seminar- und Diskussionsveranstaltungen sowie Kunstführungen und Exkursionen
  • Gespräche mit Kunstschaffenden, Galeristen und anderen im Bereich der Kunst und Kunstgeschichte Tätigen
  • Kooperation mit Kunstsammlungen, Museen, Kunstvereinen und denkmalpflegerischen Einrichtungen auf nationaler und internationaler Ebene.

Im wissenschaftlichen Bereich soll insbesondere die Herausgabe einer Schriftenreihe unter dem Titel Düsseldorfer Kunsthistorische Schriften die Bedeutung der Lehr- und Forschungsaktivitäten des Instituts für Kunstgeschichte der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität betonen. Nicht zuletzt will sich der Freundeskreis aber auch an dem weiteren Ausbau der wissenschaftlichen Einrichtungen, wie beispielsweise der Mediathek des Instituts für Kunstgeschichte aktiv beteiligen. Den Studierenden schließlich sollen Möglichkeiten geschaffen werden, die bereits während ihres Studiums erworbenen theoretischen Kenntnisse durch Praktika berufsvorbereitend zu vertiefen.

Aktuelle Veranstaltungen

Veranstaltungen 2. Halbjahr 2021 (September 2021 bis Januar 2022)

Dienstag, 14. Sept. 2021
16.00 Uhr

Stammtisch im Restaurant Klee’s an der Kunstsammlung NRW (K20)
Grabbeplatz 5 in 40213 Düsseldorf
Zu dem Stammtischtreffen sind alle Mitglieder, aber auch Gäste herzlich
eingeladen.
Angesichts der Corona-Situation ist für den Stammtisch eine vorherige
verbindliche Anmeldung bei Frau Barbara Tesche-Herbertz unter Angabe
der Personenzahl, Adresse und der Telefonnummer nötig.
Bitte beim Betreten des Lokals an den Mund-Nasen-Schutz denken!

Anmeldung bei Barbara Tesche-Herbertz unter Tel. 02152 - 558023 (AB)
oder per Mail

Für alle Führungen gilt, falls sich durch die Corona-Pandemie in den Museen Veränderungen ergeben,
kann eine Führung evtl. je Gruppe nur für 10 oder weniger Personen angeboten werden, die Kosten
für die Führung sind dann an die Teilnehmerzahl anzupassen

 

Dienstag, 21. Sept. 2021
13.30 Uhr

Skulpturenpark Waldfrieden HEINZ MACK - SKULPTUREN
Hirschstr. 12 in 42285 Wuppertal

Der Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal zeigt aus Anlass des 90. Geburts-
tages von Heinz Mack eine Ausstellung, die sich ganz dem bildhauerischen Werk
des Künstlers widmet. Gemeinsam mit dem Parkgründer und Bildhauerkollegen
Tony Cragg hat Heinz Mack die Skulpturen für die Ausstellung ausgesucht.
Einige der Werke waren bislang nicht öffentlich zu sehen.
Die Ausstellung umfasst ganz aktuelle Skulpturen und reicht zurück bis in die
frühen Fünfziger Jahre mit Arbeiten aus Holz, Metall, Gips, Glas und Granit.

Dauer der Führung: 90 Minuten
Treffpunkt: 13.30 Uhr am Eingangsgebäude
Kosten: Eintritt 9 Euro, Führung pro Gruppe z.Z. 80 €, Studierende (bis 27 J.) frei
Teilnehmerzahl pro Führung: max. 20 Personen
Anreise: individuell od. von D’dorf Hbf 12.16 Uhr ab Gleis 13 mit S28 bis
W’tal Hbf. Dann weiter von Steig 4 mit Bus 628 Richtg. Sedanstraße bis
Haltestelle „Wolkenburg“, von da in 10 Min. zu Fuß über Bendahler Str.,
Gemsenweg und Hirschstraße zum Eingang Skulpturenpark.
Anmeldung bei Monika Siepe, Tel. 02104 - 42420

 

Dienstag, 19.Okt. 2021
11.30 Uhr in Aachen

Dürer war hier – Eine Reise wird Legende
Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstr. 18 in 52070 Aachen

Im Jahr 1520 unternahm Albrecht Dürer eine Reise in die Niederlande,
besuchte Antwerpen und blieb ein halbes Jahr. Über diese legendäre Reise und
das Gesellschaftsbild der Zeit zeigt das Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen
eine umfangreiche Ausstellung, die in den Vorbesprechungen sehr gelobt wurde.

Dauer der Führung: 60 Minuten
Treffpunkt: 11:30 Uhr im Foyer des Museums
Kosten: Führung mit Eintritt 9,50€, Studierende (bis 27 J.) frei
Teilnehmerzahl: max. 10 Personen (evtl. Anmeldung von 2 Gruppen)
Anreise: Individuell oder mit der Bahn, vom Hbf Aachen zu Fuß ca. 10 min.
oder mit den Bussen 3A, 11, 13A bis Augustastraße (2 Haltestellen)
Anmeldung bei Eric Gutzler, Tel. 02104 - 42989 od. per Mail

 

Dienstag, 09. Nov. 2021
16.00 Uhr

Stammtisch im Restaurant Klee’s an der Kunstsammlung NRW (K20)
Grabbeplatz 5 in 40213 Düsseldorf

Zu dem Stammtischtreffen sind alle Mitglieder, aber auch Gäste herzlich
eingeladen.
Angesichts der Corona-Situation ist für den Stammtisch eine vorherige
verbindliche Anmeldung bei Frau Barbara Tesche-Herbertz unter Angabe
der Personenzahl, Adresse und der Telefonnummer nötig.
Bitte beim Betreten des Lokals an den Mund-Nasen-Schutz denken!

Anmeldung bei Barbara Tesche-Herbertz unter Tel. 02152 - 558023 (AB)
oder per Mail

 

Dienstag, 16. Nov. 2021

Preisverleihung Förderpreis
Hierzu erfolgt eine gesonderte Einladung.

 

Dienstag, 30. Nov. 2021
13.15 Uhr

Georges Braque. Erfinder des Kubismus
Kunstsammlung NRW K20, Grabbeplatz 5 in 40213 Düsseldorf

Die Ausstellung würdigt George Braque als bahnbrechenden Künstler der
französischen Avantgarde. Sie richtet ihren Fokus auf das besonders spannende
und ereignisreiche Frühwerk zwischen 1906 und 1914.
Mit seinem Freund Pablo Picasso prägt der junge George Braque (1882 – 1963)
acht Jahre lang die vielleicht revolutionärste Etappe in der Geschichte der Malerei:
den Kubismus.
Am Werk George Braques zeigt die Ausstellung den beispielhaften Weg der
modernen Kunst von der gegenständlichen zur abstrakten Wirklichkeits-
wiedergabe. Im K20 werden rund 60 Meisterwerke aus internationalen Museen,
Privatsammlungen und den Beständen der Kunstsammlung NRW präsentiert.

Dauer der Führung: 60 Minuten
Treffpunkt: 13.15 Uhr im Foyer des Museums
Kosten: Eintritt 9 €, Führung 7,50 €, Studierende (bis 27 J.) frei
Teilnehmerzahl: max. 20 Personen
Anreise: individuell, U-Bahnen bis Haltestelle Tonhalle oder H.-H.-Allee
Anmeldung bei Gabriele Stüeken, Tel. 0211 - 7106779 od. 0179 1035292

 

Dienstag, 11. Jan. 2022
16.00 Uhr

Stammtisch
in Klee’s Restaurant an der Kunstsammlung NRW

Angesichts der Corona-Situation ist für den Stammtisch eine vorherige
verbindliche Anmeldung bei Frau Barbara Tesche-Herbertz unter Angabe
der Personenzahl, Adresse und der Telefonnummer nötig.
Bitte beim Betreten des Lokals an den Mund-Nasen-Schutz denken!

Anmeldung bei Barbara Tesche-Herbertz unter Tel. 02152 - 558023 (AB)
oder per Mail

 

Dienstag, 18. Januar 2022
14.00 Uhr und 14.30 Uhr

Die Künstlergruppen Brücke und Blauer Reiter
Von der Heydt-Museum, Turmhof 8, 42103 Wuppertal

Die Künstlergruppen Brücke und Blauer Reiter stehen für den Expressionismus
in Deutschland und gelten gleichzeitig als entscheidender Beitrag zur
Klassischen Moderne in den Jahren 1905 bis 1914. Die umfassende Ausstellung
wird anhand ausgewählter Hauptwerke einen Blick auf die Bedeutung und das
Zusammenwirken dieser beiden Formationen ermöglichen. Die Ausstellung ist
entstanden durch eine enge Zusammenarbeit des Von der Heydt-Museums
Wuppertal mit dem Buchheim-Museum der Phantasie in Bernried am
Starnberger See sowie den Kunstsammlungen Chemnitz.
Gezeigt werden Gemälde und Arbeiten auf Papier der jeweils zentralen
Künstler: Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Max
Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller für die Brücke sowie Wassily Kandinsky,
Gabriele Münter, Franz Marc, August Macke, Alexej von Jawlensky, Marianne
von Werefkin und Paul Klee für den Blauen Reiter.

Dauer der Führung: 60 Minuten
Treffpunkt: 14 Uhr bzw. 14.30 Uhr im Foyer des Von der Heydt-Museums
Kosten: Eintritt und Führung 16 Euro pro Pers., Studierende (bis 27 J.) frei
Auf der Grundlage einer Inzidenz von 24,5 für die Stadt Wuppertal am 28.07.21
beträgt die
Teilnehmerzahl pro Führung: max. 20 Personen
In Absprache mit dem Museum haben wir vereinbart, dass die Entwicklung der
Inzidenzen in W’tal bis zum Besuch beobachtet werden. Falls sich Veränderungen
ergeben, kann eine Führung evtl. je Gruppe nur für 10 Personen angeboten
werden, die Kosten für Eintritt und Führung sind dann anzupassen.
Anreise: individuell od. vom Hbf Düsseldorf 12.50 Uhr Gleis 13 mit S-Bahn 8
bzw. vom Hbf Düsseldorf 13.12 Uhr Gleis 7 mit RE 4
an Hbf Wuppertal 13.22 Uhr bzw. 13.31 Uhr
zum Museum durch die Fußgängerzone Alte Freiheit bis Turmhof 8 ca. 15 Minuten
Anmeldung bei Barbara Tesche-Herbertz, Tel. 02152 - 558023 AB oder
per Mail

 

Freundeskreis-Studienreise 2022 „Durch den Südwesten Frankreichs“

Detaillierte Informationen und Hinweise zur Anmeldung folgen im Herbst dieses Jahres.
Ansprechpartner des Freundeskreises sind Ingo Schultheiss und Eric Gutzler.

 

 

Die Teilnahme an unseren Veranstaltungen erfolgt auf eigenes Risiko! Es ist uns leider nicht möglich, eine Versicherung für Unfall-
und Haftpflichtschäden etc. unter akzeptablen Bedingungen abzuschließen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Die Anmeldungen zu den
Veranstaltungen sind bindend. Bei Nichteinhaltung der Termine behalten wir uns die Einforderung entstandener Kosten

Aktuelle Vorlesungen

Die Architektur der Frühgotik
apl. Prof. Dr. Jürgen Wiener
Mo. 10:30-12:00h, HS 2A


Die Entstehung und Entwicklung der gotischen Kathedrale, auf die die französische Sakralarchitektur zwischen dem mittleren 12. und dem mittleren 13. Jahrhundert oft reduziert wird, ist eines der faszinierendsten Kapitel der Architekturgeschichte. Für Hans Sedlmayr war die gotische Kathedrale sogar der höchste Gipfel der europäischen Kunst. Wie er haben auch andere Protagonisten des Faches Interpretationen vorgelegt, die immer auch den Stand des fachlichen Reflexionspotentials ausloteten. Zu nennen wäre die materialistisch-technizistische Interpretation von Viollet-le-Duc im Zeitalter der beginnenden industriellen Moderne, gefolgt von einer evolutionistischen Idee autonomer Stilentwicklung plastisch gegliederter Räume durch Gall, als Stil noch physiognomisch-psychologischer Ausdruck von Epochen war. Die Wende zu einer phänomenologisch-essentialistischen Betrachtung der gotischen Kathedrale setzte mit Hans Jantzens Aufsatz zum gotischen Innenraum ein. Für Jahrzehnte war nun die Forschung überzeugt von einem Konstrukt einer gotischen Spiritualität, die sich in absteigender Linie von Jantzen über Sedlmayr, Erwin Panofsky und Otto von Simson immer mehr von der anschaulichen Erscheinung entfernte. Die Wende nach 1968 zu einem politisch kontextualisierten Materialismus in der Gotikrezeption war daher auch eine Rückkehr zu konkreten Gestaltungsprozessen innerhalb einer hierarchischen Bauorganisation. Sie war auch eine Wende zu einer didaktischen Konzeption des entmündigten Lesers, dem man eigenes schauendes Erkennen mehr zutraut. Ihm gibt man nun Antwort auf die ihm in den Mund gelegte Frage: „Was ist Gotik?” Ausgeblendet wurde bei der materialistisch-pädagogischen Gotikforschung mehr und mehr die künstlerische Invention einer außergewöhnlichen Mannigfaltigkeit von Formen als die entscheidende Leistung dessen, was Gotik ausmacht, und die als historische Gestaltungsleistung von Individuen zu beschreiben wäre. Nicht neue ganzheitliche Deutungen und definitorische Scheinsicherheiten, sondern die Möglichkeit erkennenden Sehens in ihrer Relation zu gängigen Deutungsmustern und den ihnen zugrundeliegenden Metaerzählungen wird das Zentrum dieser Vorlesung bilden.

 

Gattungen und ihre Diskurse in Bild und Text
Prof. Dr. Valeska von Rosen
Di. 10:30-12:00h, HS 2C


Die bildenden Künste der (Frühen) Neuzeit erbten ebenso wie die Dichtkunst und die Musik aus der Antike das grundsätzliche Bewusstsein für Gattungen, welche die spezifische ‚Sprache‘ der Kunstwerke konditionieren. Was in der frühen Kunsttheorie zunächst nur rudimentär formuliert wird, nämlich eine Rangfolge der Gattungen nach Medien, nach Sujets und nach Aufgaben, wird seit dem französischen Akademiewesen elaboriert und – etwa mit Bezug auf Bildsujets in der berühmten „Fünfzahl“ (Historie, Porträt, Landschaft, Genre und Stillleben) – normiert. In der Vorlesung wird es nicht vorrangig um die Modelle, die im kunsttheoretischen Schreiben entwickelt wurden, gehen; der Fokus wird vielmehr auf den impliziten Gattungsvorstellungen in den Kunstwerken selbst liegen. Interessieren soll auch, wie Gattungen entstehen und sich ausdifferenzieren, wie Gattungsverstöße legitimiert werden und wie am Beginn der Moderne das Gattungsgerüst emphatisch über Bord geworfen wird – wobei die Werke selbstredend nicht ohne das entsprechende Gattungswissen adäquat verstanden werden können.



Materie, Material, Materialität
Prof. Dr. Timo Skrandies
Do. 10:30-12:00h, HS 2A


Schon in den frühestens Artefakten der Kulturgeschichte lässt sich ein Materialbewusstsein der Gestaltung erkennen. Und doch wurde die materielle Dimension von gestalteten Objekten und insbesondere von Kunstwerken sowohl in der künstlerischen Praxis als auch in der Kunsttheorie lange Zeit als unwichtig, nebensächlich oder gar störend angesehen. Form, Inhalt, Idee, Stil u.ä. schienen entscheidendere Kriterien ästhetischer Diskurse und Praktiken zu sein. Die dann seit um 1800 intensiver und differenzierter werdende Fokussierung aufs Materielle kann insofern auch als künstlerische Reflexion jener historischen Vorbedingungen verstanden werden. Künstlerische Praxis, Werke und kulturelle wie ästhetische Deutungsmuster bleiben auch hier aufeinander verwiesen. Daher wird die Vorlesung Dimensionen des Materiellen an ausgewählten Werken vorstellen und wichtige materialtheoretische Annahmen erläutern und erörtern.

Veranstaltungsrückblicke und geförderte Projekte

Von Katzen und Störchen. Einige Anmerkungen zur Jahresreise 2019 nach Kastilien

Madrid 2019
Exkursion
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Italienische Malerei der 1920er Jahre – ein unbekanntes Terrain

Ein Besuch der Ausstellung im Museum Folkwang in Essen unter dem Titel „Unheimlich Real  - Italienische Malerei der 1920er Jahre“
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Förderpreisverleihung 2018

Förderpreis für Filomena Lopedoto
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Büro komplex – Die Kunst der Artothek im politischen Raum 70 Jahre Künstlerförderung in NRW

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Buchvorstellung "Hortus Batvus" und Campusführung 2018

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Jubiläumsfeier Kreis der Freunde 2018

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„Der schöne Mensch und seine Bilder“

November 2017
Buchvorstellung
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Förderpreisverleihung 2017

15.11.2017
Preisverleihung
Weitere Informationen

Von Michelangelo die Zeichnung, von Tizian die Farbe

07.11.2017
Vortrag
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Musik und Kunst: zwei Sprachen, die die Menschheit verbinden

03.10.2017
Ein Besuch in der Krypta der Robert-Schumann-Hochschule
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Zwei Museen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten

Lissabon und Krefeld
Exkursion
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Annäherung an ein altes Thema: den Kampf der Geschlechter

14. Februar 2017
Exkursion
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Moore in Münster

13. Januar 2017
Exkursion
Weitere Informationen

Förderpreisverleihung 2016

16.11.2016
Preisverleihung
weiter Informationen

Kaiser-Wilhelm-Museum Krefeld

9. September 2016
Exkursion
Weitere Informationen

Super Meta Maxi! Jean Tinguely

05. Juli 2016
Exkursion
Weitere Informationen

Sammlung Henkel

Exkursion
07. Juni 2016
Weitere Informationen

Reisebericht Krakau

22.-29.05.2016
Exkursion
Weitere Informationen

Exkursion Hertogenbosch

05. April 2016
Exkursion
Weitere Informationen

Exkursion Zons

08. März 2016
Exkursion
Weitere Informationen

WELTKUNST. Von Buddha bis Picasso – Die Sammlung Eduard v.d.Heydt

16. Februar 2016
Exkursion
Weitere Informationen

Der Schatten der Avantgarde – Rousseau und die vergessenen Meister

05. Januar 2016
Exkursion
Weitere Informationen

Fetisch oder Fetischismus?

26. November 2015 bis 31 Januar 2016
Vernissage 25. November 2016
Ausstellung
Weitere Informationen

Exkursion Städelmuseum

24. November 2015
Exkursion
Weitere Informationen

89. Kunsthistorisher Studierendenkongress in Düsseldorf

19.-22. November 2015
Weitere Informationen

Förderpreisverleihung 2015

17.11.2015
Preisverleihung
Weitere Informationen

2. Netzwerktreffen des Schwerpunkts Kunstvermittlung

27. Oktober 2015
Weitere Informationen

Tagungsband: Vor-Bilder. Ikonen der Kunstgeschichte

herausgegeben von Sandra Abend und Hans Körner, München 2015
Tagungsband
Weitere Informationen

Tagungsband: Framings

herausgegeben von Slavko Kacunko, Ellen Harlizius-Klück und Hans Körner
Tagungsband
weitere Informationen

191°S im WELTKUNSTZIMMER

9. Oktober bis 8. November 2015
Ausstellung
Weitere Informationen

Exkursion: Das alte Benrather Schloss

September 2015
Exkursion
Weitere Informationen

Ausstellung: L'eau - La vie

Ausstellung im Schloss Benrath vom 10.05. bis 14.06.2015 im Rahmen eines Teamprojektes am Institut für Kunstgeschichte der HHU.
Weitere Informationen

Exkursion: Van Gogh & Co. Quer durch die Sammlung

Dienstag, 16. Juni 2015 im Kröller-Müller-Museum im Nationalpark De Hoge Veluwe
Exkursion
Weitere Informationen

Studienreise des Freundeskreises 2015: Flandern und Lens

27. Mai bis 03. Juni 2015
Studienreise
Weitere Informationen

Fotowettbewerb Betongrün: deine Stadt. dein Blick. dein Foto.

Vorgestellt am 17. Mai 2015 anlässlich des Tages der Natur
auf Schloss Benrath.
Weitere Informationen

Exkursion "Der Göttliche. Hommage an Michelangelo - Raffael, Caravaggio, Rubens, Rodin, Cézanne, Struth"

Dienstag, 14. April 2015 in der Bundeskunsthalle Bonn
Exkursion
Weitere Informationen

Exkursion "Ein Zimmer für Alfred Flechtheim"

Dienstag, 24. Februar 2015 im Karl-Ernst-Osthaus-Museum in Hagen
Exkursion
Weitere Informationen

Exkursion "Schloss Benrath macht Staat"

02. Dezember 2014 - Stiftung Schloss und Park Benrath
Exkursion
Weitere Informationen

Förderpreisverleihung 2014

18. November 2014
Preisverleihung
Weitere Informationen

Exkursion "Nach Ägypten! – Die Reisen von Max Slevogt und Paul Klee"

04. November 2014 - K20 Kunstsammlung NRW
Exkursion
Weitere Informationen

Exkursion "Brügge – Kunstvermittlung vor Originalen"

07. Oktober 2014 - Groeningemuseum (Brügge)
Exkursion
Weitere Informationen

Exkursion "Karl der Große - Macht. Kunst. Schätze."

9. September 2014 - Aachen
Exkursion
Weitere Informationen

Exkursion "Rijksmuseum Amsterdam revisited" oder "Warum wollen alle die Nachtwache sehen?"

17. Juni 2014 - Amsterdam
Exkursion
Weitere Informationen

Buchvorstellung "Ringelschwanz und Totentanz. Der Mops in der Druckgraphik"

14. Juni 2014
Präsentation eines geförderten Teamprojekts
Weitere Informationen

Tagung "Vor-Bilder"

8. Mai bis 10. Mai 2014 - Schloss Benrath (Düsseldorf-Benrath)
Interdisziplinäre Tagung
Weitere Informationen

Verleihung der Förderpreise 2008

18. November 2008
Feier zum zehnjährigen Bestehen des Kreis der Freunde und Verleihung der Förderpreise
Weitere Informationen

Schriftenreihe

Düsseldorfer Kunsthistorische Schriftenreihe (bisher erschienen)

  • Band 1
    Hans Körner, Statuenliebe in St. Peter, Rompilger und Romtouristen vor Gugliemodella Portas Grabmal für Paul III
  • Band 2
    Hans Körner und Manja Wilkens, Johanna Ey als Spanierin
  • Band 3
    Roland Kanz, Malerei als Augenschmaus, der gute Geschmack und die Allianz der Sinnein der Kunst des Barock
  • Band 4
    Guido Reuter, Am Scheideweg der Hekate - Die Hekate-Bilder Ernst Wilhelm Nays
  • Band 5
    Jürgen Wiener, Die Macht des Masswerks - Die Erfindung der Hochgotik durch das Ornament
  • Band 6
    Andrea von Hülsen-Esch, Mittelalterphantasien zwischen Himmel und Hölle. Über die Bühnenbilder der Grand Opéra
  • Band 7
    Manja Wilkens, Die Galerie der deutschen Bundeskanzler
  • Band 8
    Jürgen Wiener, Gefühlte Geschichte und lebendige Zeitkunst. Zur Topik des westdeutschen Kirchenbaus in der Weimarer Republik
  • Band 9
    Hans Körner, Dekorative Fesseln. Die grotesken Satyrn und ihre Nachfolger
  • Band 10
    Michael Overdick, Tizian - Die späten Porträts 1545 - 1568
  • Band 11
    Gabriele Genge, Black Atlantik - Andere Geographien der Moderne
  • Band 12
    Hans Körner, Die "Jugend" und der tote Held - Das Denkmal für Henri Regnault in der École-des-Beaux-Arts, Paris

Anmeldung

Anmeldeformulare können unter Einsendung einer kurzen Nachricht und eines frankierten Rückumschlags beim Sekretariat des Instituts für Kunstgeschichte unter folgender Adresse angefordert werden:

Heinrich-Heine-Universität
Instituts für Kunstgeschichte
Gebäude 23.32.
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf

Oder alternativ kann das Anmeldeformular am PC ausgefüllt werden und als Datei an Christiane Franke (Schriftführerin) gesandt werden.

Verantwortlichkeit: