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Rotterdam und Den Haag

Das „Goldene Zeitalter“: So wurde das 17. Jahrhundert in den Niederlanden genannt. Die Gründe für den wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung sind vielseitig: Religiöse Toleranz, ein prosperierender Ostseehandel und bürgerliche Auftraggeberschaft sind nur einige der Rahmenbedingungen, damit um 1650 in den Niederlanden circa 700 Maler arbeiteten, die jährlich etwa 70.000 Gemälde fertig stellten. Die als „katholisch“ abgelehnten traditionellen Bildsujets der Kirche ließen eine Vielzahl an neuen Genres entstehen: Das Genrebild, die Landschaftsmalerei, das Stillleben mit seinen vielfachen Unterteilungen und die Tronie, eine Form des allegorischen Portraits, um nur einige zu nennen. Die Gemäldesammlung des Mauritshuis bildete mit ihren Beständen zu Rembrandt, Rubens, Vermeer, van Ruisdael, Holbein, Fabritius, Steen und Hals den Grundstein der Exkursion. Kontextualisiert wurden die Bestände des Mauritshuis durch die Werke des Boijmans van Beuningen Museums in Rotterdam.

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