Zum Inhalt springenAbschlussarbeitenLaufende PromotionsprojekteAbgeschlossene ProjektePostanschriftSekretariatKalender WIPSvetlana Chernyshova: Intime Milieus. Ästhetisch-epistemologische Praktiken der Ausstellung (in) der Kunst der Gegenwart (Arbeitstitel) Pamela Geldmacher: Re-Writing Avantgarde: Fortschritt, Utopie, Kollektiv und Partizipation in der Performance-Kunst Romina Dümler: ,Banale‘ Materialien der Skulptur um 1970. Übergänge – Prozesse – Zustände bei Hans Haacke, Klaus Rinke und Bill BollingerKatrin Ullmann: Generationscapes Empirie und Theorie einer globalen GenerationAlicia Holthausen: Raumerleben in zeitgenössischer Installation (Arbeitstitel)Julia Vomhof: Verführung - Ein ästhetisches Dispositiv von LyrikInes Lange: Architektur bewegt (Arbeitstitel)Linda Walther: Schwebezustände. /Frauen/ von Thomas SchütteJulia Reich: Arrangements des Abwesenden in der Performancekunst seit den 19060er JahrenKatharina Weisheit: Tanz in Produktion: Verdichten, Transformieren, Institutionalisieren. Das Beispiel Tanztheater Wuppertal Pina BauschJolanda Wessel: Das Werk Hito Steyerls. Nina-Marie Schüchter:Zeitgenössische Wunderkammern: Sammeln, Ordnen und Zeigen als künstlerische Praktiken der GegenwartÖmer Alkin: Die visuelle Kultur der Migration. Geschichte, Ästhetik und Polyzentrierung des MigrationskinosAnne-Marie Franz: Joseph Beuys’ Kampf um die Gestaltung der Zukunft (Arbeitstitel)Bianca Bachmann: Zusammenspiel künstlerischer und operativer Prozesse im zeitgenössischen Tanz und ihre Latenz in der Aufführung – Eine vergleichende Analyse der freien Choreografen Ingri Midgard Fiksdal und Ben J. RiepeSarah Czirr: „Arbeitende Bilder“. Die Skulptur im Deutschen Kaiserreich zwischen künstlerischer Aneignung und sozialer Wirklichkeit

Abschlussarbeiten

Hier finden Sie eine Auswahl an Abschlussarbeiten, die im Arbeitsbereich „Historische Bildwissenschaft und Gegenwartsstudien“ geschrieben wurden

  • Weibliche Performance-Kunst der 60er und 70er Jahre -  Carolee Schneemann und Marina Abramovic im Vergleich.
  • Urbanität und Ortsspezifität bei Richard Serra
  • Performative Taxidermie. Am Beispiel von Berlinde de Bruyckeres Tierplastiken
  • Kunst und Nation - eine Wechselwirkung?
  •  Casper David Friedrich und der deutsche Nationsgedanke im 19. Jahrhundert
  • Dem Anthropozän Gestalt geben - Verbindungen von Kultur und Natur in der Kunst
  • ‘Bunker mit Dornenkrone‘ – Über die Rezeption der Düsseldorfer Kunsthalle zwischen 1945 und 1967
  •  Das Tier als Material in der Kunst?
  • Tanz im Museum. Die Dance Exhibition als eigenständiges Genre?
  • 4Varianten inszenierter Fotografie: Katerina Belkina und Cindy Sherman im Vergleich
  • Fernab der Gattungen – Verortung und Ästhetik der Klangkunst
  • Strategien des Sampelns bei Michel Majerus
  • Die Produktion von Raum in der Installation „Untitled“ von Peter Kogler
  • Materielle Vergänglichkeit. Zur sakralen Bedeutungsaufladung von Damien Hirsts Werken
  • Patina und Zeit: Untersuchung von Materialprozessen und ihres Stellenwerts am Beispiel von Michelangelos Fresken der Sixtinischen Kapelle
  • Der Wald: Alberto Giacomettis Chiffre der menschlichen Existenz – Günther Ueckers Zeugnis einer bedrohten Natur. Antipoden im Identischen
  • Die verschiedenen Medien von Gordon Matta Clark's „Splitting“
  • Das visuelle und physische Spiel mit dem Betrachter - am Beispiel von Bridget Riley und Jean Tinguely
  • Natur im geschlossenen Raum. Produktion von "Natürlichkeit" in Rauminstallationen
  • Der hybride Raum. Zum Raumkonzept bei Eduardo Kacs Telepresence Art.

Laufende Promotionsprojekte

Anhand des zeitgenössischen choreografischen Werks von Ingri Midgard Fiksdal und Ben J. Riepe untersucht das Dissertationsvorhaben die, dem Werk als Ereignis vorgelagerten künstlerischen, administrativen und organisatorischen Prozesse und deren Latenz in der Aufführung. Im zeitgenössischen Tanz ist der Produktionsprozess ein Ineinandergreifen von künstlerisch ästhetischen und operativen (administrativen und organisatorischen) Prozessen. Das Forschungsvorhaben blickt dorthin, wo diese, in der Aufführung latenten Produktionsprozesse in Erscheinung treten und ineinandergreifen. Konkret wird die Prozessualität in Fiksdals und Riepes künstlerischen Entstehungs- und Arbeitsweisen in Verbindung mit allen operativen Produktionsprozessen analysiert und beschrieben. Zum anderen wird die Latenz dieser umfassenden Prozesse in der Aufführung sowie die Interferenz zwischen Produktionsprozess und Aufführung untersucht, um die dazwischen stattfindende Transformation offenzulegen.

Der Begriff der Ausstellung hat, zumindest seiner Präsenz in Kunstdiskursen nach, eine gefestigte Position. Scheint dieser einerseits einer Minimalbestimmung zu entsprechen, die all das subsummiert, was das institutionelle ‚Zeigen‘ von künstlerischen Objekten und Arbeiten versammelt, bleibt die explizite Reflexion einer ästhetisch-epistemologischen Fokussierung jedoch überwiegend außen vor. Das Promotionsvorhaben schlägt deshalb einen (medien-)ökologischen Ansatz vor, der die Ausstellung als einen ganz spezifischen Modus beschreibbar macht und dadurch Prozesse und Praktiken ins Blickfeld rückt, die im Kunstdiskurs bislang nur beiläufig sichtbar werden. Ausgehend von unterschiedlichen Parametern, die im Laufe der Arbeit entwickelt werden, ist das Vorhaben an Fragen nach Konfigurationen interessiert, die (Atmo-)Sphären, Räume, Environments, Ensembles – d.h. Ausstellungen als Milieus – in den Fokus rücken und zugleich (neu)verhandeln.

Das Dissertationsprojekt fokussiert skulpturale Formen um 1970 unter einer materialästhetischen Perspektive. Unter den vielfältigen Phänomenen der Skulptur und ihrer Neubestimmung in den 1960er Jahren, befragt das Projekt Arbeiten und Ausstellungen von drei Künstlern, deren Vergleichbarkeit in ihrer Zuwendung zu Materialien wie Wasser und Industriematerialien sowie der Arbeit am Skulpturbegriff liegt. Anstatt der in ihrer Entstehungszeit oftmals herausgestellten ,Entgrenzung der Skulptur', zu folgen, nähert sich das Projekt mit von Konzepten des ,materialistic turn' informierten Zugängen vielmehr deren komplexer Verschränkung von Material und Produktion. Mit Hinblick auf das Verhältnis
 der Natur- und Kultursphäre, das in den Arbeiten zum Ausdruck kommt, können
 ebenso produktive Verbindungen zu künstlerischen Beiträgen der Gegenwart
 geschaffen werden.

Das Dissertationsvorhaben nimmt Joseph Beuys’ Boxkampf für die direkte Demokratie durch Volksabstimmung zum Ausgangspunkt. Beuys’ Kampf am 8. Oktober 1972, dem letzten Tag der documenta 5, steht symbolisch für den eigenen Verschleiß und die absolute Präsenz, ohne die laut Beuys nichts Neues entstehen kann. Das Zusammenfallen von Beuys’ Lebenslauf und Werklauf, seiner Kunst und seinem Leben, findet sich in der Terminologie des Boxkampfs wieder. Analogien zwischen dem Boxsport und Beuys’ lebenslangem Kampf werden zunächst im Rahmen einer Ausstellung und anhand zentraler Boxbegriffe und ausgewählter Objekte, darunter Bestände der Sammlung der Universitäts- und Landesbibliothek, untersucht. In der Ausstellung und dem sich anschließenden Dissertationsvorhaben soll eine neue Perspektive auf das Schaffen eines der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts entstehen.

Das Dissertationsprojekt befasst sich mit künstlerisch produzierten Rauminstallationen, die ihre Betrachter*innen vollumfänglich umschließen und so auf sie einwirken. Die so entstehenden Erlebnisse sind absolut, allumfassend und immersiv und üben deshalb eine intensive physische und psychische Wirkung auf die Betrachter*innen aus. Mithilfe von theoretischen Ausgangspunkten u.a. der Phänomenologie, der Wahrnehmungslehre und des Atmosphärenbegriffs soll diese Wirkung anhand ausgewählter raumfüllender Installationen zeitgenössischer internationaler Künstler*innen wie u.a. Yayoi Kusama, Gregor Schneider, Fujiko Nakaya, James Turrell, Shoplifter, Ryoji Ikeda oder Doug Wheeler untersucht werden. Die verschiedenen Rauminstallationen werden dabei anhand ihrer atmosphärischen Qualitäten charakterisiert und kategorisiert und so eine neues Theorienfeld über die Erzeugung von Atmosphären mithilfe ästhetischer Arbeit durch künstlerische Produktion aufgestellt.

Das Promotionsvorhaben Architektur bewegt beschäftigt sich mit Bewegungsmomenten in moderner und zeitgenössischer Architektur. Dabei werden verschiedene Formen, Ausprägungen und Korrelationen von Bewegung in Architektur und Wahrnehmung untersucht. Künstlerische und architektonische Beispiele sowie Visionen und Entwürfe sollen dabei ebenso Eingang in die Arbeit finden wie technologische Aspekte. Bewegung wird hierbei als ein gegenwärtiges Phänomen verstanden, dessen Beispiele aus der Vergangenheit Aufschlüsse auf unser zukünftiges Zusammenleben geben.

Der Diskurs um das Verhältnis von Performancekunst und Dokumentation prägt seit den 1990er die Auffassung, dass Performances singuläre, ephemere, nicht materiell fixierbare Ereignisse sind, welche im Umkehrschluss Momente von Anwesenheit und präsentischem Erscheinen als Prämissen zu setzen scheinen.

Das Dissertationsvorhaben beschränkt Performancekunst nicht auf den Live-Akt, sondern betrachtet Performance als Entität, welche sich in einem relationalen Gefüge verschiedener Modalitäten und darin vorgehender gestalterischer und institutioneller Operationen konstituiert.

In den Blick genommen werden Performances im Zeitraum von 1960 bis in die Gegenwart, die das Abwesende in Form von Lücken, Leerstellen, Unsichtbarkeiten arrangieren und fokussiert den Live-Akt und die ihm teilhaftigen Materialien, um anschließend nach ihrem Stellenwert für die Konstitution der Arbeit zu fragen. Grundgedanke ist, dass die Spielarten von Lesbarkeit und Irritation des Dokumentarischen nicht nur im Erscheinen arrangiert sind, sondern in ihrem Fehlen. Entsprechend ist das Anerkennen einer Eigenpotenzialität dokumentarischer Praktiken sowie der aus ihnen resultierenden Dokumente der Performance zentral.

Die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen der letzten zehn Jahren implizieren neuaufkommende Diskurse und epistemologische Fragestellungen, die die herkömmliche Art die Welt zu denken grundlegend in Frage stellen. Das dichotome Denken, das die westliche Moderne konstitutiv mitprägte – etwa repräsentiert durch die Dualismen von Kultur/Natur und Subjekt/Objekt – wird aufgebrochen und in vielen Disziplinen vor allem auch in den Geistes- und Kulturwissenschaften verhandelt und in Frage gestellt. Diese Veränderungen rufen neue künstlerische Praktiken hervor und bedeuten gleichsam einen Wandel von Kunstproduktion und -rezeption. In diesem Zuge lässt sich eine Renaissance von künstlerischen Praktiken – Sammeln, Ordnen, Zeigen – beobachten, die auf ästhetische (vormoderne) Praktiken frühneuzeitlicher Kunst- und Wunderkammern rekurrieren. Die Kunst- und Wunderkammer wird als ästhetisches Phänomen sowohl in der Kunstproduktion als auch in der kuratorischen Praxis reaktiviert. Das Promotionsvorhaben „Zeitgenössische Wunderkammern: Sammeln, Ordnen und Zeigen als künstlerische Praktiken der Gegenwart“ befragt vor diesem Hintergrund das Phänomen der Wunderkammer nach seiner zeitgenössischen Funktion und nimmt künstlerische Arbeiten in den Blick, die sich als zeitgenössische Wunderkammern beschreiben lassen. 

Das Dissertationsprojekt zum Werk Hito Steyerls befasst sich mit dem Gesamtoeuvre der Künstlerin, deren Werk als ein Verbundsystem verstanden wird, das sich aus Filmen, Schreiben und Vortragen zusammensetzt. Dabei liegt der Fokus auf der Korrelation und dem Ineinandergreifen der von Steyerl anvisierten Inhalte und genutzten medialen Formate, Video-Environment, Essay und Performance-Lecture. Innerhalb des Projekts wird ihre Vorgehensweise als Praxis/Theorie bezeichnet und im Kontext des Begriffsfeldes der Ästhetischen Forschung untersucht. Ziel der Arbeit ist es die gesellschaftliche Relevanz von Hito Steyerls Gesamtwerk als eine künstlerische Analyse der Gegenwart herauszustellen.

Abgeschlossene Projekte

Worin besteht eine visuelle Kultur der Migration? Ömer Alkin liefert hierfür die erste umfassende Geschichte und Analyse des ›deutsch-türkischen Kinos‹. Mit seinem Konzept der »Polyzentrierung« macht er die populären Yesilçam-Filme aus der Türkei in der Historie des Genres sichtbar und wendet sich so gegen eurozentrische und epistemologisch vereinseitigende Modelle. Die postkolonialtheoretisch informierte Auseinandersetzung mit der Historie mündet so in medientheoretische Reflexionen: Ästhetische und kulturtheoretische Analysen zeigen, als was Migration in den Filmkulturen überhaupt sichtbar wird. Dabei werden die populären Filme zu »denkenden Medien«, die zu grundlegenden Erkenntnissen für die Bestimmung einer visuellen Kultur der Migration führen.

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Skulpturen im Deutschen Kaiserreich waren meist kostenintensive Auftrags- bzw. kleinformatige Reproduktionskunst mit einem hohen Grad an Öffentlichkeit. Dies scheint mit dem gerade im 19. Jahrhundert vertretenen Diktum der autonomen Kunst im Widerspruch zu stehen. Zudem war der Kunstdiskurs bestimmt von einer Kontroverse um die Ikonografie der Moderne. Sarah Czirr untersucht in diesem Kontext das sich eröffnende Spannungsfeld von künstlerischer Aneignung und sozialer Wirklichkeit, in dem Skulpturen in Zeiten der Industrialisierung zu „arbeitenden Bildern“, zu produktiven Akteuren verschiedener Seiten werden, ohne dass die Gesetze der „Kunstwirklichkeit“ je außer Kraft treten.

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Ist die historische Avantgarde noch zu retten? Trotz der historischen Distanz und ihres vermeintlichen Endes nimmt Pamela Geldmacher die Spuren der Avantgarde erneut auf. Fortschritt, Utopie, Kollektiv und Partizipation werden dabei als zentrale Parameter der klassischen Avantgarde herausgearbeitet und in ihrer Relevanz für zeitgenössische Performance-Kollektive nachgewiesen. So wird eine Reformulierung der Avantgarde entworfen, die sich im Vollzug ästhetischer Prozessualität realisiert.

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Reisen, Arbeiten, Abenteuer – Welche Erfahrungen machen Backpacker, wie erleben sie den globalen Raum und wie wirkt sich dies auf ihre Biographien aus?

Katrin Ullmann bietet mit den „Generationscapes“ ein mehrdimensionales Modell für die Analyse globaler Generationalität, das sowohl zeitliche als auch räumliche Dimensionen analytisch neu für die Generationentheorie erschließt und die Komplexität gegenwärtiger Biographien in Bewegung abbildet: Am Beispiel der Backpacker, einer besonders mobilen sozialen Gruppe, offenbaren sich individuelle Erfahrungen und kollektive Schlüsselerlebnisse als Teil einer ambivalenten Globalisierung.

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Gedichte haben Handlungspotenzial. Sie sind keine passiven Objekte, sondern Akteure im Sinne Bruno Latours. Insbesondere haben sie das Potenzial zu verführen. Julia Vomhof entwickelt eine Theorie der lyrischen Verführung, indem sie ästhetische Dynamiken, Strategien und Phänomene wie die Motivik, die Sprachmaterialität oder das Spiel mit Fiktionalität analysiert. In Weiterentwicklung bisheriger Lyriktheorien werden Gedichte aus prozessontologischer Perspektive untersucht. So entstehen Lektürevorschläge teils kanonischer, teils wenig bekannter Gedichte – u.a. von Hölderlin, Goethe, Rilke und Grünbein – und mit ihnen ein neuartiger Zugang zur Lyrik.

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Im monumentalen Format und in irritierender Figuration reaktivieren Thomas Schüttes /Frauen/ das intensiv debattierte Feld des tradierten weiblichen Aktes, das am Ende des 20. Jahrhunderts weitestgehend als anachronistisch gilt. Die Monografie nähert sich der Werkgruppe der /Frauen/ auf fünf Analysefeldern, die sich von der Herstellung der Figuren bis zu ihrer Ausstellung in verschiedenen Kontexten erstrecken. Sie verdeutlicht, an welchen Punkten, in welchen Erscheinungsweisen und mit welchen Funktionen ein Prinzip des In-der-Schwebe-Haltens produktiv wird, das die hunderte Kilo schweren Großplastiken und damit die offenen Fragen nach der menschlichen, weiblichen Figur und den Möglichkeiten ihrer Darstellung in monumentaler Plastik in Bewegung hält.

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Die Arbeit nimmt das Werden von Tanz in den Blick und entwickelt ein Konzept, um die Komplexität, Prozessualität und Relationalität der Produktion von Tanz begrifflich zu fassen und den Produktionsbegriff für eine Analyse von Tanz fruchtbar zu machen. Damit wird aus einer medien- und kulturwissenschaftlichen Perspektive zur Weiterentwicklung einer produktionstheoretischen Perspektivierung der Tanzforschung beigetragen und zugleich für ein erweitertes Verständnis von Tanz plädiert. Verdichten, Transformieren und Institutionalisieren werden als wesentliche Modi der Produktion von Tanz herausgearbeitet und am Beispiel des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch perspektiviert. Der Fokus wird dabei von der künstlerischen Praxis von Choreografen und Tänzern gelöst und der Produktionsbegriff ausgehend von Bruno Latours Konzeption einer Akteur-Netzwerk-Theorie sowie Michel Foucaults Dispositivkonzept um eine netzwerktheoretische Perspektive erweitert.

 

 

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