Zum Inhalt springenBetreute Abschlussarbeiten und Dissertationenlaufende DissertationenPostanschriftSekretariatDie Rolle des Marketings für die Kunstvermittlung in Museen (Arbeitstitel)Standesporträts und Ahnengalerien des niederrheinischen Adels.Kontext und Vernetzung politisch aktiver Künstlergruppen im Rheinland zur Zeit der Weimarer RepublikAlter und Heiligkeit. Alterskonzepte in Heiligendarstellungen des Spätmittelalters und der frühen NeuzeitMittelalterliche Vortragekreuze und ihre Auftraggeber (Arbeitstitel)Der mittelalterliche Werdener Schatz. Von den Anfängen bis zur Reformation.Alter(n) als künstlerische Herausforderung: Künstlerinnen der Gegenwart und ihr Umgang mit der dritten Lebensphase - Thematische Akzentuierung des Alters im Rollen- und Selbstbild (Arbeitstitel)„Bildhauer- und Keramikkunst der 1920er und 1930er Jahre von Künstlerinnen und Künstlern der Aachener Kunstgewerbeschule“ Hoheit zeigen. Die Szepter der Universität WienKostbarkeiten im Portrait - Das Portrait als Kostbarkeit. Bedeutung und Funktion von Schmuck, Haar und Textilien im Portrait des Quattrocento (Arbeitstitel)Die Neue Kunst - Der Neue Mensch: Das Werk Johannes Molzahns zwischen Mystik, Vision und MechanikAltersdarstellungen in Skulptur und Druckgraphik der Renaissance (Arbeitstitel)Werner Heuser (1880-1964). Eine monographische StudieCarl Ferdinand Sohn - ein Düsseldorfer Maler des 19. Jahrhunderts (Arbeitstitel)Kunstvereine in Deutschland zwischen Aufbruch und Professionalisierung (1945-1975) (Arbeitstitel)Körperbilder und die Interdependenz von Material, Form und Inhalt in der Skulptur zwischen Spätmittelalter und Renaissance (Arbeitstitel)Kommunikation durch Kleidung (Arbeitstitel)Monstranzen des Historismus im Rheinland (Arbeitstitel)Der Künstler Reinhard Schmidthagen (Arbeitstitel)Der Kunstmarkt und die bürgerlichen Kunstsammlungen des 18. Jahrhunderts in Frankfurt am Main und Hamburg (Arbeitstitel)"laden, kestichin und scryn" Studien zur Materialität schmuckvoller Kästchen im MittelalterRussische Ikonen auf dem westeuropäischen KunstmarktDas Portrait à la mode an der Ecole de Paris Brigitte Metzler:In Szene gesetzt. Studien zum bühnenbildnerischen und performativen Werk der Düsseldorfer Malerschule (1827- 1847)abgeschlossene Dissertationenlaufende Dissertationen

Betreute Abschlussarbeiten und Dissertationen

  • Simone Brandes: Salvador Dalí und das Theater.
  • Daniel Cremer: Tragaltarförmige Reliquiare des Mittelalters
  • Niklas Gliesmann: Geschnitzte kleinformatige Retabel aus Antwerpener, Brüsseler und Mechelener Produktion des 15. und 16. Jahrhunderts: Herstellung, Form und Funktion.
  • Inna Goudz: Der Begriff der Jüdischen Kunst in der Kunstgeschichte - Der Versuch einer Definition
  • Astrid Huber: Hanauer Schmuck am Beispiel der Firma Kreuter.
  • Kai Hohenfeld: Die Madonnenskulpturen des Giovanni Pisano unter dem Einfluss der französischen Elfenbeinkunst und Monumentalbildhauerei
  • Stefanie Knöll: Creating Academic Communities. Funeral monuments to professors at Oxford, Leiden and Tübingen, 1580-1700 (International doctorate).
  • Karin Land: Englische Alabastermadonnen des späten Mittelalters.
  • Anne Marno: Der deformierte Körper in der Graphik Otto Dix´
  • Emanuel Mir: Die Funktion der Kunst in der postfordistischen Arbeitswelt
  • Katrin Pieper: Die Musealisierung des Holocaust. Das Jüdische Museum Berlin und das U. S. Holocaust Memorial Museum in Washington D. C.
  • Anja Schürmann: Worte gedeuteter Bilder. Beschreibung als kunsthistorisches Medium im 19. Jahrhundert
  • Lisa Spanier: Kunstvermittlung im Museum. Historie - Bestandsaufnahme - Perspektiven.
  • Jens-Henning Ullner: "Bedenk auch, daß du eine Frau bist (...)."Zur Wiederentdeckung und Neubewertung der weiblichen Avantgarde in Museen und Kunsthandel. Eine Untersuchung am Beispiel ausgewählter Münchner Künstlerinnen des frühen 20. Jahrhunderts.
  • Jennifer Verhoeven: Zwischen Erhalten und Gestalten. Die Restaurierungen des Limburger Domes seit 1869.
  • Katharina Windorfer: Frauendarstellungen und Bild-Text-Strukturen: zur Reflektion mittelalterlicher Normen in illuminierten Handschriften

laufende Dissertationen

Russische Ikonen auf dem westeuropäischen Kunstmarkt

Die Neue Kunst - Der Neue Mensch: Das Werk Johannes Molzahns zwischen Mystik, Vision und Mechanik

Werner Heuser (1880-1964). Eine monographische Studie

Kunstvereine in Deutschland zwischen Aufbruch und Professionalisierung (1945-1975) (Arbeitstitel)

Kommunikation durch Kleidung (Arbeitstitel)

Der Künstler Reinhard Schmidthagen (Arbeitstitel)

Der Kunstmarkt und die bürgerlichen Kunstsammlungen des 18. Jahrhunderts in Frankfurt am Main und Hamburg (Arbeitstitel)

"laden, kestichin und scryn" Studien zur Materialität schmuckvoller Kästchen im Mittelalter

Das Portrait à la mode an der Ecole de Paris Brigitte Metzler:In Szene gesetzt. Studien zum bühnenbildnerischen und performativen Werk der Düsseldorfer Malerschule (1827- 1847)

Altersdarstellungen in Skulptur und Druckgraphik der Renaissance (Arbeitstitel)

Carl Ferdinand Sohn - ein Düsseldorfer Maler des 19. Jahrhunderts (Arbeitstitel)

Carl Ferdinand Sohngehörte zu der ersten Generation der Düsseldorfer Malerschüler im 19. Jahrhundert. Als Schüler folgte er Wilhelm von Schadow von Berlin ins Rheinland, als dieser 1826 zum Direktor der Königlichen-Preußischen Kunstakademie in Düsseldorf ernannt wurde.

Neben Theodor Hildebrandt und Eduard Bendemann war Sohn einer der beliebtesten Lehrer an der Schule, der schnell national und international einen guten Ruf genoss. Sohn feierte große Erfolge mit seinen Werken, die vor allem die lyrisch-romantische Historienmalerei vertraten. Zusammen mit Hildebrandt war er einer der Hauptvertreter dieser Richtung und ihre Werke waren lange Zeit am charakteristischsten für die Düsseldorfer Malerschule und blieben stofflich und koloristisch maßgebend für deren Malerei.

1838 wurde Sohn zum ordentlichen Professor ernannt – ein Amt, das er zwischenzeitlich für einige Jahre aussetzte. International wurde er von seinen Zeitgenossen mit Porträtaufträgen überhäuft, die für einige Jahre seine gänzliche Zeit in Anspruch nahmen. Besonders seine Frauenporträts waren international sehr gefragt.

Ziel der Dissertation ist es, Carl Ferdinand Sohn als Künstler in Düsseldorf und im damaligen Preußen einzuschätzen sowie seine Kunst im Gesamtzusammenhang der Akademie und der Zeit zu verorten. Carl Ferdinand Sohn soll für die Forschung zugänglicher und sein Stellenwert bewusster gemacht werden – insbesondere für die Düsseldorfer Malerschule-Forschung und der Forschung der Malerei des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Hinzukommend soll ein Werkkatalog entstehen, der unter wissenschaftlichen Maßstäben erstellt werden und für die Wissenschaft sowie Kunsthändler, -sammler und -liebhaber Orientierung bieten soll.

Homepage: https://www.carl-ferdinand-sohn.com

Körperbilder und die Interdependenz von Material, Form und Inhalt in der Skulptur zwischen Spätmittelalter und Renaissance (Arbeitstitel)

Monstranzen des Historismus im Rheinland (Arbeitstitel)

Alter(n) als künstlerische Herausforderung: Künstlerinnen der Gegenwart und ihr Umgang mit der dritten Lebensphase - Thematische Akzentuierung des Alters im Rollen- und Selbstbild (Arbeitstitel)

„Bildhauer- und Keramikkunst der 1920er und 1930er Jahre von Künstlerinnen und Künstlern der Aachener Kunstgewerbeschule“

am Beispiel der Bildhauerklasse von Hein Minkenberg und der Keramikklasse von Maria Eulenbruch unter besonderer Berücksichtigung der Schüler Rita Landvogt und Wolf Brunöhler

Das Thema der Dissertation umfasst im besonderen Maße die Arbeiten der Bildhauer Rita Landvogt und Wolf Brunöhler sowie ihrer beiden Lehrer Maria Eulenbruch und Hein Minkenberg, die in den Jahren 1927 bis 1934 am Fachbereich Plastik der Kunstgewerbeschule in Aachen tätig waren.In dieser Zeit übernahm der Architekt Rudolf Schwarz die Direktion und bewirkte eine progressiveUmstrukturierung der Schule. Er führte eine Keramikwerkstatt neu ein und verband sie mit der wiederbesetzten Bildhauerstelle zu einem Fachbereich. Diesem vorgestellt waren Maria Eulenbruch als Leiterin der Keramikklasse sowie Hein Minkenberg als neuer Leiter der Bildhauerklasse. Eulenbruch hatte zuvor die Kölner Werkschulen unter der Leitung von Martin Elsaesser und später unter Richard Riemerschmid besucht, zunächst als Schülerin der Keramikklasse unter Dorkas Reinacher-Harlin und später unter dem Leiter der Sakralen Kunst, Dominikus Böhm. Wie Eulenbruch passte auch Minkenberg als nichtakademischer, handwerklich ausgebildeter Steinmetz und Bildhauer, der sich bereits am Niederrhein einen Namen in kirchlichem Zusammenhang gemacht hatte, in das Profil von Schwarz. In den beiden Lehrern fand Schwarz die ideale Besetzung, um sein Schulkonzept einer Werkgemeinschaft umzusetzen.Dabei verfolgte er eine sakrale Ausrichtung, die den Kirchenbau als Gesamtkunstwerk zum obersten Ziel hatte.

Die baugebundene Plastik in den wenigen Gemeinschaftsbauten dieser nur kurz weilenden Ära fließtebenso in die Untersuchungen ein wie das außerschulische plastische Werk der dort tätigen Künstlerinnen und Künstler. Hierbei liegt der Hauptfokus der Untersuchungen auf den beiden Schülern und Bildhauern Rita Landvogt und Wolf Brunöhler. Ihre erhaltenen Bestände bilden die Grundlage des Forschungsthemas. Die Eulenbruch-Schülerin Landvogt war gleich zu Beginn der Ära Schwarz ab 1927 dabei, während der Minkenberg-Schüler Brunöhler erst zum Ende hin ab Ostern 1933 hinzukam. Betrachtet werden die unmittelbar von der Schule beeinflussten Schaffensphasen in den 1920er, 1930er sowie den folgenden Kriegsjahren.

Bei Rita Landvogt stellt es den Anfang eines umfangreichen und vollen Werkes dar, welcher ihre Ausbildungs- und frühen Berufsjahre von 1927, über eigenes, erstes Atelier bis hin zur Flucht an den Bodensee 1943 umfasst. Bei Brunöhler hingegen handelt es sich um das Frühwerk eines vorzeitig Verstorbenen und beinhaltet eine kurze aber intensive Schaffensphase von etwa 1933 bis zu seinem vorzeitigen Tod Ende Oktober 1941.

Während das Werk der beiden Lehrer aus diesem Zeitraum teilweise aufgearbeitet wurde, fehlt die wissenschaftliche Auseinandersetzung bei den Schülern nahezu völlig.Kriegszerstörungen und Geringschätzung der baugebundenen sowie bauungebundenen Plastiken aus rotem Ton der Zwischenkriegsjahre erschweren zusätzlich die wissenschaftliche Aufarbeitung und machen es umso dringlicher, die verbliebenen Werke zu erschließen.

Seit geraumer Zeit ist eine Entwicklung zugunsten einer besseren Sichtbarkeit der bisher übersehenen Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern von Kunstgewerbeschulen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu beobachten. Dies schlägt sich auch in der vermehrten Ausstellungsaktivität im letzten Jahrzehnt zuden bisher wenig beachteten Werkstätten der Aachener Kunstgewerbeschule der Ära Schwarz nieder. Diese Forschungsarbeit soll ein Beitrag zum Wirken der Bildhauerinnen und Bildhauer der Kunstgewerbeschulen der Zwischenkriegsjahre am Beispiel Aachen im Dreiländereck und am Niederrhein sein.

Hoheit zeigen. Die Szepter der Universität Wien

Die sechs seit dem Spätmittelalter nach und nach entstandenen und immer wieder überarbeiteten Zeremonialstäbe aus werthaltigen sowie dauerhaften Materialien zählen zu den Alleinstellungsmerkmalen der Universität Wien. In ihrem gesamten Erscheinungsbild waren sie bisher nie Gegenstand der Forschung. Noch heute kommen ihre Abgüsse anlässlich von Sponsionen zum Einsatz und doch waren die Stäbenicht - wie in Heidelberg - Stiftungsgut der ersten Stunde. Neben der Frage nach Entscheidungsträgern und Entscheidungsverläufen, die zu einer Anschaffung geführt und eine Praxis entworfen haben, liegt das Hauptaugenmerk der Arbeit auf der Analyse, wie sich die wachsende korporative Binnendifferenzierung der Hochschulgemeinschaft in den Medien ihrer Repräsentation niederschlägt, seit wann und aus welchen Gründen eine „corporate identiy“ gesucht und schließlich, wo von ihr abgewichen wird.Im Spiegel der Szepter einer der ältesten Hochschulen im deutschsprachigen Raum, die sich im symbolischen Zentrum eines Reiches mit weit ausstrahlendem Wirkungsradius immer wieder neu gegenüber höfischen, städtischen und kirchlichen Machtträgern profilieren musste, gilt eszu beobachten, mit welchen Identifikationensich die Vertreter der Universität positionieren, seien esHeilige, Evangelisten, Allegorien oder auch die Kaiserkrone. Dabei werden die Szepter als „staged objects“ verstanden, als Objekte, die nur im Vollzug einer symbolischen Handlung ihren Sinn gänzlich entfalten. Methodisch erfordert dieses besondereForschungssujetein komplexes Interferieren verschiedener Zugangsweisen aus Kunst- und Kulturwissenschaften.

Heidrun Rosenberg [Oktober 2020]

Kostbarkeiten im Portrait - Das Portrait als Kostbarkeit. Bedeutung und Funktion von Schmuck, Haar und Textilien im Portrait des Quattrocento (Arbeitstitel)

Alter und Heiligkeit. Alterskonzepte in Heiligendarstellungen des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit

Mittelalterliche Vortragekreuze und ihre Auftraggeber (Arbeitstitel)

Der mittelalterliche Werdener Schatz. Von den Anfängen bis zur Reformation.

Die Rolle des Marketings für die Kunstvermittlung in Museen (Arbeitstitel)

Standesporträts und Ahnengalerien des niederrheinischen Adels.

Kontext und Vernetzung politisch aktiver Künstlergruppen im Rheinland zur Zeit der Weimarer Republik

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