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Inhaltliche Schwerpunkte

Die Lehr- und Forschungsgebiete im Team von Jürgen Wiener decken verschiedene Schwerpunkte der Kunstgeschichte vom europäischen Mittelalter bis zur Kunst der Gegenwart unter sehr unterschiedlichen Fragestellungen ab; darunter – sooldfashioned wie unabdingbar – Fragen des Stils im Sinne einer deskriptiv analytischen Verbalisierung visueller Phänomene, aber auch kunstliterarische, ästhetische, topologische, medienspezifische, soziale, performative, ökonomische und materialästhetische/-ikonographische Fragestellungen, die sowohl die Werke als auch die Produzenten und Rezipienten betreffen. Unter den Gattungen sind hier die Architektur, die Skulptur, die Malerei, das Ornamentund insbesondere die Gartenkunst vertreten, wobei nicht zuletzt das Crossover der Gattungen und die Intermedialität der Artefakte reflektiert wird. Gemeinsame Nenner sind dabei „Materialität und Produktion“, die „Kunst im Öffentlichen Raum“, die Aufgabe als ikonographische Gelegenheit und Fragen des Kulturtransfers.

Wichtige Forschungsfelder im Einzelnen sind die Architektur der Gotik in Mittel-, West- undSüdeuropa einschließlich ihrer figürlichen und ornamentalen Plastik, die Architektur der Renaissance und des Barock vor allem in Hinblick auf Fragen der Architekturtheorie und derProduktion von Materialität, die frühneuzeitliche Skulptur, die Gartenkunstgeschichte einschließlich Fragen der Raumplanung von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Innerhalb der beiden letztgenannten Schwerpunktesteht die Erforschung der Gartenskulptur als wissenschaftsgeschichtlich verdrängte Hauptaufgabe frühneuzeitlicher Skulptur im Zentrum.

Die Erforschung der regionalen und lokalen Kunstgeschichte (nicht zuletzt auch in ihrer überregionalen und internationalen Vernetzung) bildet einen weiteren Schwerpunkt, der sich vor allem dem 19. und 20. Jahrhundert widmet. Ein Fokus liegt dabei auf der modernen Sakralkunst, die im Rheinland Weltniveau hat. Die besonders experimentierfreudige Sakralarchitektur wird dabei ebenso in ihrer Interdependenz mit liturgischen Innovationen erforscht wiedie liturgische und bildliche Ausstattung.Innerhalb der regionalen Ausrichtung gibt es sogar ein eigenes An-Institut mit dem Namen „Moderne im Rheinland“, das, konzeptionell interdisziplinär und stark praxisorientiert ausgerichtet, Kooperationen mit einer Vielzahl von Kultureinrichtungen der Region (Museen, Theatern, Archiven etc.) gebildet und eine Fülle von Tagungen und Ausstellungen veranstaltet hat. Aktuell fokussiertdie „Moderne im Rheinland“ die Bonner Republik in ihrem kulturellen Selbstverständnis.

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