© Dorscheid-Medienlabor
Floor/room: 00.69
Seit 2025
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
2023-2025
Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Seit 2023
Masterstudium der Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
2021-2023
Studentische Hilfskraft am Institut für Kunstgeschichte Düsseldorf
2016-2023
Bachelorstudium der Kunstgeschichte (KF) und Germanistik (EF) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Kunst und Wissensproduktion im Anthropozän – ästhetische und epistemische Praktiken zwischen Kunst, Wissenschaft und Ökologie.
Posthumane Narrative in der zeitgenössischen Kunst – spekulative Fabulation, ästhetische Epistemologien und ökofeministische Perspektiven.
Artistic Research / Künstlerische Forschung – Kunst als epistemischer Modus zwischen Experiment, Beobachtung und Imagination.
Kunst, Klima und Wahrnehmung – ästhetische Darstellungsformen von Wetter, Luft und Atmosphäre (Climart, Climate Art).
Luft als künstlerisches Material – olfaktorische Kunst, Unsichtbarkeit und Materialität in zeitgenössischen Praktiken.
Artivism und ökologische Ästhetik – künstlerische Strategien zwischen Aktivismus, Wissen und ästhetischer Vermittlung.
Texte in Tagungsbänden:
Atemnot: Politisierungen des natürlichen Atemvorgangs in der critical zone, in: Svetlana Chernyshova, Ines Röckl, Jasmina Nöllen, Nina Maria Schüchter (Hg.): Zerstresst! Spannungen zwischen Ästhetischem und Politischem. De Gruyter: Berlin. (im Erscheinen)
“Speculative ecologies - new narratives for the Plastisphere” im Rahmen des Workshops “Posthuman Ecofeminism in Art, Literature and Aesthetics” an der Universität Bonn, 22. - 24.10.2025.
"Nose ahead – sensorial inclusivity and the ephemeral of olfactory sculptures" im Rahmen des Early Career Symposiums “Sensory Innovations and Creativity in the Arts” des Henry Moore Institue in Leeds, UK, 27.11.2024.
"Wer lebt, atmet – körperliche Erfahrungen als politische Reaktion auf den Klimawandel" im Rahmen der Tagung „Zerstesst! Spannungen zwischen Ästhetischem und Politischem“ (07.-09.12.2023), an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 07.12.2023.
SoSe 2026
Natur als Archiv: regionale Bildwelten und die Poetik des Verschwindens (Aufbauseminar)
Dieses Seminar entsteht in enger Zusammenarbeit mit den Studiengängen Transkulturalität (TKU) und Germanistik. Gemeinsam mit Nico Stab (Rivers in Revolt: Flüsse intermedial, transkulturell und ökofeministisch) und Jasmin Grande (Seminartitel folgt) erarbeiten wir uns ein interdisziplinäres Projekt, das künstlerische, literarische und theoretische Perspektiven miteinander verschränkt. Im Zentrum stehen die Themen Natur, das Regionale und Erinnerung – verstanden als dynamische, miteinander verflochtene Prozesse. Aus kunstwissenschaftlicher Perspektive beschäftigen wir uns mit der Idee von Natur als Archiv: einem Raum, in dem sich Spuren von Geschichte, kulturelle Praktiken, Verluste und Transformationen einschreiben.
Wir fragen:
Wie erinnert Natur? Wie erinnern wir selbst Natur?
Wie formen Bilder, Texte und künstlerische Praktiken unsere Wahrnehmung von Landschaften und Regionen?
Welche Rolle spielt Vergänglichkeit – in Flusslandschaften, in Performances, im fotografischen Verschwinden?
Wie verändert der Mensch Natur zu einem Archiv seiner eigenen Geschichte?
Dabei spielt auch das Flussthema eine zentrale Rolle: Flüsse dienen uns als metaphorische und materielle Figurationen von Erinnerung, Regionalen und Bewegung. Sie verbinden Räume, Kulturen und ästhetische Praktiken – und öffnen damit den Austausch zwischen Kunstgeschichte, transkultureller Literaturwissenschaft und Germanistik. Wir arbeiten an Beispielen aus Performance, Fotografie, Installation, künstlerisch-politischen Interventionen, aber auch aus narrativen Texten, Poesie und Film. Die interdisziplinäre Struktur des Seminars schafft einen Raum, in dem verschiedene Fachperspektiven miteinander in Resonanz treten und gemeinsam neue Denkwege eröffnen.
Ziel des Seminars ist es, gemeinsam mit den Studierenden aller drei Disziplinen zu lernen, zu beobachten, zu verknüpfen und kritisch zu hinterfragen, wie Natur als kulturell codierter, regional geprägter und erinnernder Raum sichtbar wird. Gegen Ende des Semesters entwickeln wir in einem gemeinsamen projekthaften Lernprodukt die Ergebnisse unserer interdisziplinären Auseinandersetzung.
WiSe 2025/26
Performance Kunst (Basisseminar)
In diesem Wintersemester wenden wir und der Performance Kunst zu. Wir starten mit einer historischen sowie inhaltlichen Einführung und wenden dann das Gelernte auf verschiedene Formate an. Ziel ist es, sich diesem "Genre" unerschrocken zu nähern und sich als Gruppe aktiv Wissen anzueignen oder zu hinterfragen.
Verschiedene thematische Schwerpunkte (bspw. Manifeste, Feminismus, Schmerz, Theater, Intervention) sollen als breitgefächertes Angebot dienen, sich in dem Feld der Performance Kunst entweder einen persönlichen Fokus zu suchen oder einfach so viel wie möglich zu erfahren und zu lernen.
SoSe 2025
Wetter und Klima in den Künsten (Basisseminar)
In diesem Basisseminar wenden wir uns der Darstellung und Verwendung von Wetter in den Künsten ab 1800 zu. Ausgangspunkt wird die Romantik und die Industrialisierung sein - hier zeigt sich die interdiszlipinäre Herangehensweise, die innerhalb des Seminars verfolgt wird. Verschiedene Strömungen und Medien wie beispielsweise der Impressionismus und die Land Art oder Fotografie und Spieliflm werden hier kunsthistorisch, aber auch politisch und kulturhistorisch beleuchtet. Welche Rolle spielt das Klima (oder die Klimakrise)? Wie wird auf den menschlichen Einfluss auf das Klima Bezug genommen? Wie werden Darstellungen von Wetter verwendet?
Wir wenden uns zahlreichen Werken zu, die die Zeitspanne von ca. 1800 bis 2024 umfassen und erforschen Hintergrund und Auswirkung von Wetter und Klima in den Künsten.
- Workshop der AG Gegenwartsrelevanz der PhilFak, HHuÚ Düsseldorf, 17.07.2026
- International Workshop “Posthuman Ecofeminism in Art, Literature and Aesthetics”, Uni Bonn, 22-24.10.2025
- Workshop der AG Gegenwartsrelevanz der PhilFak, HHU Düsseldorf, 20.06.2025
- Internationale Tagung “climate crisis collaboration - cultural dispositives in relation” gemeinsam mit P.D. Franziska Koch, Dr. jasmin Grande, Dr. Lisa Bosbach, Dr. Farina Marx (05-07 Oktober 2026)