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Menschen vor der Instalation in Orbit

Inhaltliche Schwerpunkte

Unser Verständnis von  Kunstvermittlung ist denkbar weit gefasst. In Forschung und Lehre legenwir einen Begriff zugrunde, der das gesamte Spektrum von personaler, medialer und inhaltlicher Vermittlung umspannt. Die Frage der Vermittlungstellt sich uns immerdann, wenn Kunst an die Öffentlichkeit gelangt. Dies reicht vom Atelier und dem privaten Kunsthandel im Galerie- und Auktionswesen bis hin zu (semi-)öffentlichen Räumen, Museen undAusstellungseinrichtungen. Wie und warum werden für wen in welchem Kontext welche Kunstwerke(nicht) gezeigt, beschrieben oder veräußert? Mit diesen Leitfragen erforschen wir die Bedingungen, Wechselbeziehungen und Zwischenräume der Produktion, Distribution und Rezeption von Kunst. Wir sind der Überzeugung, dass die Kunst- und Kulturvermittlung in Forschung und professioneller praktischer Umsetzung zunehmend an übergeordneter Bedeutung und gesellschaftlicher Relevanz gewinnt. Zu den grundlegenden Bestandteilen unserer Lehre und Forschungzählt unter anderem:

  • die Herstellung struktureller und inhaltsgebundener Verbindungen zwischen Institutionen bzw. Kunstwerken und Rezipient*innen in Museum und Kunsthandel
  • die Entwicklung geeigneter Kommunikationsstrategien und Medien im Rahmen eines umfassenden Kommunikationsmanagement für eine diverse interne und externe Nutzerschaft im Kunst- und Kultursektor
  • die Auseinandersetzung mit Kunst aus kuratorischer Perspektive
  • (Nicht-)Besucher*innenforschung als Mittel einer zielgerichteten, bedarfsorientierten Kunstvermittlung
  • die (Weiter-)Entwicklung von geeigneten Vermittlungsformen zur Erfüllung des gesellschaftlichen Bildungsauftrags sowie die Ermöglichung kultureller Teilhabe und Co-Produktion 
  • die Etablierung einer (selbst)kritisch-reflektierten Grundhaltung, um die Anschlussfähigkeit an aktuelle wissenschaftliche Diskurse zu gewährleisten und diese fortzusetzen
  • die Ausgewogenheit zwischeninterdisziplinärer Forschung und Lehre einerseits sowie anwendungsbezogener Praxis durch die Zusammenarbeit mit zahlreichen außeruniversitären Kooperationspartner*innen aus unterschiedlichen Feldern der dichten Kulturlandschaft an Rhein und Ruhr (Museum, Kunsthandel, Kulturpolitik, Kunstkritik/ -journalismus, Oper und Theater u.a.) andererseits
  • die enge Verzahnung von Theorie und Praxis, Kunst und Wirtschaft, Universität und Region
  • Institut der Kunstgeschichte
  • Postanschrift
  • Universitätsstraße 1
    40225 Düsseldorf

  • Gebäude: 23.32

Sekretariat

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  • Anja Klein
  • +49 211 81-14642
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