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Ausschnitt aus Baldassare Castigliones "Il Libro del Cortegiano" in einer venezianischen Ausgabe von 1556. Sichtbar ist die Passage mit der Formulierung „formar me stesso“, die im Kontext der FOR als frühneuzeitlicher Beleg für Selbstformungsvorstellungen dient

DFG FOR 5826 "Machbarkeiten des Selbst"

DFG-Forschungsgruppe 5826/1 „Machbarkeiten des Selbst. Mediale Selbstformungsprozesse in diachroner Perspektive“

Prof. Dr. Valeska von Rosen ist Sprecherin der seit dem 1. Juni 2026 geförderten DFG-Forschungsgruppe 5826 „Machbarkeiten des Selbst. Mediale Selbstformungsprozesse in diachroner Perspektive“.

Die Forschungsgruppe widmet sich Praktiken, Produkten und Konzeptualisierungen von Selbstformung von der griechischen Antike bis in die Gegenwart. Sie untersucht, unter welchen historischen, kulturellen, sozialen und medialen Bedingungen das Selbst als formbar, gestaltbar und zugleich bedingt erscheint.

Innerhalb der Forschungsgruppe leitet Valeska von Rosen das kunsthistorische Teilprojekt „Weibliche Selbstformungen, ,Persona‘ und die Machbarkeit des Selbst im neuzeitlichen Bildnis“. Im Zentrum stehen neuzeitliche Selbstbildnisse von Künstlerinnen, in denen weibliche Autorschaft, Rolle, Körperlichkeit und gesellschaftliche Erwartung im Medium des Bildes modelliert und reflektiert werden.

Weitere Informationen zur Forschungsgruppe folgen in Kürze auf der Projektwebsite.