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Ipad und Notizblock auf einem Tisch

E-Learning

Digitales Lehren und Lernen

Vielfältig, flexibel, erfahren – so gestalten wir seit mehr als 10 Jahren digitales Lernen und Lehren im Fachbereich Kunstgeschichte über die klassischen Präsenzveranstaltungen hinaus.

E-Learning Themen im Überblick

Lernräume

Wir richten für unsere Lehrveranstaltungen virtuelle Lernräume ein, in denen Studieninhalte vor- und nachbereitet, aber auch vertieft werden können. Außerdem nutzen wir virtuelle Lernräume zur Kommunikation und zur Bereitstellung von Lernmaterialien.

Online-Kurse

Um individuelle Lernprozesse zu fördern, setzen wir auf ein breitgefächertes Online-Kursangebot. Modular und multimodal gestaltete Lerneinheiten unterstützen das Selbststudium und können zugleich für hybride Lehr-Lern-Formen (Blended Learning) genutzt werden.

Gamification

Die Lerneinheiten werden von unterschiedlichen Gaming-Formaten begleitet, die zur Wiederholung und Festigung der Inhalte dienen, aber vor allem Spaß am spielerischen Lernen vermitteln sollen. Diese Spiele können ferner in die Präsenzlehre zur Aktivierung integriert werden.

E-Portfolios

Im Studium nutzen wir E-Portfolios für die individuelle Nachbereitung und Vertiefung von Lerninhalten. So lässt sich der eigene Lernprozess besonders gut dokumentieren. Außerdem besteht die Möglichkeit, E-Portfolios als Prüfungsform zu wählen.

Podcasts

Lernen durch Zuhören findet zunehmend auch außerhalb des Hörsaals statt. Podcasts werden als Ergänzung zum klassischen (Selbst-)Studium immer beliebter. Als logische Konsequenz dieser Entwicklung nutzen und produzieren auch wir Podcasts für die universitäre Lehre.

Beispiele aus der Lehre

Projektleitung: Jun.-Prof. Dr. Julia Trinkert

Im WS 18/19 wurde gemeinsam mit der Universität Uppsala/Schweden der englischsprachige Global Classroom zum Thema "Staging: Visual Articulations of Cultural Heritage" durchgeführt. Er richtete sich an Studierende der beiden Studiengänge MA Kunstgeschichte sowie MA Kunstvermittlung und Kulturmanagement auf Seiten der Heinrich-Heine-Universität und an Studierende des Masterstudiengangs Kunstwissenschaft (schwed. Konstvetenskap) auf Seiten der Universität Uppsala. Die Studierenden erhielten durch einen Global Classroom und die damit verbundenen E-Learning-Elemente Einblicke in das Studium der Kunstgeschichte in Schweden und gleichzeitig in aktuelle Theorie- und Gesellschaftsdiskurse zu den Critical Heritage Studies in Skandinavien und Deutschland. Ziele des Global Classrooms mit der Universität Uppsala waren die Auseinandersetzung mit dem für die Berufsfelder Museum, Denkmalpflege, Archivwesen, Kunstvermittlung und Kulturmanagement zentralen Thema "Kulturerbe" aus einer internationalen und aktuellen Perspektive, die intensive Vernetzung der Studierenden in Düsseldorf und Uppsala sowie die grenzüberschreitende Kooperation in der Lehre mit der Beteiligung von Experten des Fachgebietes.

 

O-Ton: „Toll fand ich die Arbeit mit einer anderen Uni, noch dazu aus einem anderen Land. So einfach habe ich noch nie einen Einblick in internationale Forschung bekommen - das war sehr bereichernd!“ (Feedback aus der Evaluation)

Projektleitung: Hanna Baro, M.A., Dr. Gina Möller, Ina Thiesies-Cremer, M.A., Jun.-Prof. Dr. Julia Trinkert

Projektleitung: Hanna Baro, M.A., Dr. Gina Möller, Ina Thiesies-Cremer, M.A., Jun.-Prof. Dr. Julia Trinkert

 

Die Ausbildung im Bachelor-Studiengang "Kunstgeschichte" und im interfakultären Master-Studiengang "Kunstvermittlung und Kulturmanagement" soll durch ein innovatives didaktisches Blended Learning-Konzept restrukturiert werden. Dafür werden vielfältige digitale Lernmaterialien für die Seminare "Methoden- und Formenlehre I-III" (Spätantike und Mittelalter, Renaissance bis frühe Moderne und Moderne bis Gegenwart) erarbeitet, die systematisches Grundlagenwissen vermitteln.

 

In einer klaren Struktur führen diverse Themenfelder durch flexible Online-Phasen des Selbststudiums. In der Präsenzveranstaltung wird das Wissen an konkreten Fragestellungen angewendet und überprüft. Die digitalen Inhalte werden in diversen Lehr-/Lernumgebungen so konzipiert, dass sie modular für die Inhalte des Seminars und Anforderungsniveaus der beiden Studiengänge ausgerichtet und weiterentwickelbar sind. So entsteht ein digitales Maßnahmenpaket, das sich deutlich von den konventionellen Seminaren abhebt.

 

Weitere Informationen zum Projekt auf den Seiten des Stifterverbandes

Projektposte auf den Seiten des eLearning-Förderfonds

Projektleitung: Ina Thiesies-Cremer, M.A., Dr. Gina Möller

Als ebenso unterhaltsame wie informative „Wissenssnacks“ für den unkomplizierten Kenntniserwerb unterwegs und zwischendurch erfreuen sich Podcasts in den letzten Jahren stetig wachsender Beliebtheit. Lernen durch Zuhören findet zunehmend auch außerhalb klassischer Hörsaalsettings als flexibler Bestandteil selbstgesteuerter Lernprozesse statt und stellt mittlerweile für viele Studierende eine selbstverständliche Ergänzung zum Lernen in Präsenzveranstaltungen wie auch zum konventionellen Selbststudium dar. Eine logische Konsequenz dieser Entwicklung ist die Nutzbarmachung dieses neuen digitalen Mediums für die universitäre Lehre durch die Produktion eigener Formate, die ganz gezielt auf fach-, studiengangs- und modulspezifische Lernergebnisse zugeschnitten werden können.

Das eLearning-Projekt "Kunst hören" und die gleichnamige praktische Übung im Wintersemester 2020/21 fokussieren Podcasting als didaktisch wertvolle Methode. Angeleitet und kontinuierlich unterstützt von den wissenschaftlichen und studentischen Beteiligten des Projektteams wechseln die Übungsteilnehmer:innen aus der passiven Rezipient:innenrolle in die Produzent:innenperspektive. Ein Semester lang konzipieren und realisieren sie selbständig digitale Audio-Beiträge zu fachlich relevanten Themen und durchlaufen dabei Schritt für Schritt sämtliche Phasen des Podcasting-Prozesses: von der gemeinschaftlichen Ideenfindung über die Entwicklung eines detaillierten Projektplans, das Verfassen eines Skripts und die hierfür notwendigen Hintergrundrecherchen, bis hin zur technischen Umsetzung und Präsentation der ersten eigenen Podcast-Folgen.

Neben der eigeninitiativen Aneignung inhaltlichen Fachwissens soll dabei vor allem der Erwerb langfristig wichtiger Schlüsselkompetenzen gefördert werden.

Projektleitung: Jun.-Prof. Dr. Julia Trinkert

Im eLearning-Projekt „Mittelalterliche Kirchenausstattung“ werden die Arbeitsergebnisse der Studierenden aus den Basisseminaren im Basismodul 3 „Spätantike und mittelalterliche Kunstgeschichte“ des BA-Studiengangs Kunstgeschichte in der Lernumgebung Mahara zusammengefasst und präsentiert. In Rahmen dieses Projektes erstellen die Studierenden semesterbegleitend ein E-Portfolio mit Mahara, in dem sie neben der inhaltlichen Erarbeitung des aktuellen Seminarthemas und eines selbst gewählten, präsentierten Vertiefungsthemas ihren persönlichen Lernprozess dokumentieren und reflektieren. Die Arbeit mit Mahara wurde im SS 2016 erfolgreich im Basisseminar „Heiligendarstellungen“ erprobt. Das angepasste Kurskonzept wurde im WS 2016/17 und im SS2017 eingesetzt und etabliert. Zur Umsetzung des neuen Seminarkonzepts wurde eine seminarübergreifende Gruppenseite zum Thema „Mittelalterliche Kirchenausstattung“ auf Mahara erstellt, die Einführungsmaterial und Lernmaterial zum Selbststudium in den Seminaren bereithält und die Arbeitsergebnisse aller Studierenden bündelt. Diese werden in jedem Semester der gesamten Gruppe zur Verfügung gestellt, so dass den Studierenden eine wachsende Wissenssammlung zur mittelalterlichen Kirchenausstattung online zur Verfügung steht, die sie das weitere Studium begleitet.

Projektleitung: Dr. Anna Seidel

Mitte des 19. Jahrhunderts florierten in Düsseldorf und Umgebung Verlage und Druckereien. In Zusammenarbeit mit diesen entstanden im Umfeld der Kunstakademie prächtige Illustrationen, farbige Lithografien, zarte Holz- oder Stahlstiche. Eine große Zahl dieser Bilder richtete sich auch an Kinder: ABC-Bücher, Märchenkompilationen, Fabeln, Sachbücher, Kinder-Almanache und anderes wurden mit teils hohem künstlerischen Anspruch gestaltet. Der Maler Gustav Süs beispielsweise fand in der Kinderliteratur sein hauptsächliches Tätigkeitsfeld und avancierte mit Otto Speckter in Hamburg zum beliebtesten Tier-Illustrator der Zeit. Der Maler Robert Reinick (von einem Freund als „die große Herzenswärmflasche“ charakterisiert) fand hier zu seiner Zweitbegabung, in der er sich nicht nur zum meistgelesenen, sondern auch zum am häufigsten vertonten Dichter seiner Generation entwickelte. Johann Baptist Sonderland wiederum fand ein Nebeneinkommen in der Sachbuch-Illustration für Kinder.

Die gemeinsame Arbeit an einem Werk entsprach dem Selbstverständnis der Düsseldorfer Malerschule und spiegelt sich in zahlreichen aufwändigen Buchprojekten, die bildende Künstler, Dichter und Komponisten gemeinsam umsetzten. In diesem Geist arbeitete auch ein Künstler-Kreis, der sich im Umfeld der Dresdener Akademie formierte, als die Maler Eduard Bendemann und Julius Hübner aus Düsseldorf dorthin berufen wurden, Hugo Bürkner als Leiter des Ateliers für Holzschneidekunst ebendort und Robert Reinick ihnen folgten. Auf dem Feld der Kinderbuch-Illustration entwickelte sich eine besonders produktive Zusammenarbeit mit der bereits ansässigen Künstlerschaft. Maßgeblich war die Teilnahme von Ludwig Richter, der bis heute bekannteste deutsche Kinderbuch-Illustrator des 19. Jahrhunderts. Richter erkannte früh die Möglichkeit, gerade in der Illustration für Kinderbücher frei künstlerisch zu arbeiten und weit über das übliche Publikum hinaus Betrachter für seine Kunst zu begeistern.

In diesem Sinne wurde das illustrierte Kinderbuch, insbesondere das Bilderbuch, früh als Medium der Kunstvermittlung begriffen. Dieses Verständnis blieb erhalten. Es lebte im Kreis der Reformerziehungsbewegung und beispielsweise auch der Berliner Sezessionisten um 1900 mit der Forderung nach einer Aufwertung der künstlerischen Qualität des Bilderbuchs auf und bleibt in dem von namenhaften Illustratoren des 20. Jahrhunderts postulierten Verständnisses des Bilderbuchs als „erstes Museum im Leben des Kindes“ präsent.

Form, Partner, Einbettung:

Die Ausstellung wird Beispiele der Düsseldorfer und Dresdener Kinderbücher multimedial präsentieren. Sie ist in fünf Sektionen – Bildgenese, „Fabulieren und Spielen“, „Lernen und Leben“, „Unter Bilderbuch-Künstlern“, Rezeption – gegliedert.Sie baut auf den digitalisierten historischen Beständen der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf, speziell den illustrierten Kinderbüchern der Düsseldorfer Malerschule um 1850, auf. Hinzu kommen Leihgaben aus Museen und Bibliotheken.

Für das Einsprechen von Textpassagen und das Einspielen von Liedern – darunter eine Ersteinspielung Robert Schumanns, sowie Lieder von Ferdinand Hiller und dem Volkslied-Sammler Johann Peter Cornelius d'Alquen – konnten Mitglieder und Absolventen der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf und das Schauspielhaus Düsseldorf als Partner gewonnen werden.
Die Ausstellung wird von der Deutschen Digitalen Bibliothek gehostet werden und ist in das Programm der Bürgeruniversität an der HHU aufgenommen worden. Ein Vermittlungsprogramm wird auf dem Blog der Bürgeruniversitätpubliziert werden.

Förderung

Verantwortlichkeit: