Bilbao

Nach Exkursionen nach Madrid (März 2016) und Barcelona (April 2017) stand nun die größte Stadt des Baskenlands, Bilbao, auf unserem Reiseplan. Ausgangspunkt der Exkursion bildete das Guggenheim Museum mit der dortigen Sammlung Moderner und Zeitgenössischer Kunst (zum Beispiel Materialkunst, Abstrakter Expressionismus, Pop-Art) sowie die Bedeutung des ikonischen Baus des Architekten Frank O. Gehry für den sogenannten „Bilbao-Effekt“. So diskutierten wir neben einer Vielzahl an Werkbeispielen im und um das Guggenheim Museum auch das umfassende städtebauliche Konzept der Stadt, das in den 1990er Jahren entwickelt wurde und zu dem unter anderem der Ausbau des Nahverkehrs durch Norman Foster, der Bau eines neuen Terminals am Flughafen von Bilbao durch Santiago Calatrava oder die Neugestaltung der Promenade entlang des südlichen Flußufers gehört. Die dort ausgestellten Arbeiten im öffentlichen Raum baskischer sowie internationaler Künstler gehörten ebenfalls zu unserem Programm. Eine weitere Institution, die wir besuchten, war das Museo de Bellas Artes de Bilbao. Auf der Suche nach Antworten auf die Fragen „Was ist baskische Kunst?“ und „Gibt es so etwas wie baskische Kunst überhaupt?“ erhielten wir Einblicke in künstlerische Produktionen um 1900. Der Abschluss der Exkursion stellte der Ausflug an die Puente Colgante dar, die älteste Schwebefähre der Welt.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenDie Webredaktion des Instituts für Kunstgeschichte