25.11.16 08:39

„RETABLISSEMENT. Preußische Stadtbaukunst in Polen und Deutschland | Urbanistyka pruska w Polsce i w Niemczech“

Am kommenden Mittwoch (30. 11.) findet im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam die Präsentation des genannten, zweisprachige Tagungsbandes statt. Entsprechend wird der Band von Christof Baier (Düsseldorf), Joanna Drejer (Frankfurt/Oder) und Tadeusz J. Żuchowski (Poznań) vorgestellt werden.

Das Stadtbild zahlreicher ehemals in Preußen gelegener Städte ist auch heute noch durch den maßgeblich von der preußischen Bürokratie getragenen systematischen Stadtumbau im 18. und frühen 19. Jahrhundert geprägt.
„Retablissement“ nannte man das zeitgenössische Schlüsselkonzept dieser besonderen Stadtentwicklung. Damit ist der – zumeist bürokratisch gelenkte und zentralstaatlich organisierte – planmäßige Wiederaufbau oder die schrittweise Verbesserung der baulichen Situation von Städten gemeint. Die Ziele dieses Stadtumbaus bestanden in der Verbesserung der Feuersicherheit, der Hygiene, aber auch der Rechtssicherheit, der Gewerberegulierung sowie der Herstellung eines wohlgeordneten „prospects“, also von einheitlich geordneten Straßen- und Platzräumen.
Städtebaulich-architektonische, rechtliche und ökonomische Prinzipien griffen auf das Engste ineinander.
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