20.06.16 08:57

HART AM WIND SEGELN - ein Abend zu Achim Duchow

Achim Duchow (1948-1993) ist einer der noch wenig bekannten Großen der
Gegenwartskunst. Kaum ein Künstler besticht durch ein so facettenreiches und medial
vielseitiges OEuvre. Umso verwunderlicher: Sein Werk ist bis heute nicht gänzlich
aufgearbeitet. Am Dienstag, den 28.06.2016 wird im Haus der Universität daher ein
Vortragsabend zu Achim Duchow veranstaltet. Leben und Schaffen werden aus heutiger
Perspektive beleuchtet.

Duchow bewegte sich in den siebziger Jahren in Künstlerkreisen rund um den legendären
Gaspelshof in Willich. Er lebte und arbeitete kollektiv mit KünstlerInnen wie Sigmar Polke,
Katharina Sieverding oder Astrid Heibach. Gemeinsam warfen sie künstlerische
Rollenverständnisse und Prinzipien der Urheberschaft über Bord. Trotz der Verbindungen zu
Pop Art und Polke & Co. schlug Duchow seinen eigenen Weg ein. Stilistisch breit gefächert,
beschäftigte er sich mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Phänomenen. Dabei näherte er
sich den Themen ironisch hinterfragend, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben –
kritisch, avantgardistisch, zeitbezogen.

Duchows Themen und Bildstrategien haben nichts an Aktualität eingebüßt. Über seine
kunsthistorische Relevanz diskutieren am Abend langjährige Weggefährten, KünstlerInnen,
SammlerInnen, GaleristInnen und KunsthistorikerInnen.

Geplant und organisiert wird der Abend von Studierenden des Instituts für Kunstgeschichte
der Heinrich-Heine-Universität. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zu einer großen
Ausstellung Ende September in der Setareh Gallery an der Königsallee.

28.06.2016
Haus der Universität
Beginn 18:30 Uhr

Weitere Informationen zum Programm finden Sie in der undefinedPressemitteilung.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenDie Webredaktion des Instituts für Kunstgeschichte