24.09.19 14:51

Tagung: "Urbane Ringbegrünung in Europa. Entstehung, Verbreitung, Differenzen, Nutzung." (28.10./29.10.2019)

Promenaden, Parkanlagen und Kulturbauten anstelle von Glacis, Gräben und Bastionen – mit der Umwandlung der befestigten Stadtgrenzen in weitläufige Grünzüge änderte sich der Charakter der europäischen Stadt nachhaltig. Ausgehend vom Paris der 1660er Jahre setzten sich urbane Ringbegrünungen seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in vielen europäischen Städten durch. Von Paris bis Krakau und von Berlin bis Lucca begann im Rückgriff auf gartenkünstlerische Konzepte die systematische Begrünung der Stadt.
Die Tagung analysiert anhand markanter Beispiele die Entstehung, Entwicklung und Erhaltung der grünen Ringe. Das Spektrum reicht dabei von frühen Promenadenanlagen über die Ringstraßen nach dem Vorbild Wiens bis hin zu den Parksystemen des frühen 20. Jahrhunderts. Ziel ist es, den Reichtum und den aktuellen Wert des historischen Bestandes aufzuarbeiten und damit zum Schutz ebenso wie zur Weiterentwicklung von urbanen Ringbegrünungen beizutragen.

Die vom Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität (Jun.-Prof. Dr. Christof Baier) gemeinsam mit der Stiftung Schloß und Park Benrath (Prof. Dr. Stefan Schweizer) organisierte Tagung findet im Westflügel von Schloss Benrath statt. Am 28.10. um 19:30 gibt es im Rahmen der Tagung einen öffentlichen Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Sonne im Palais  Palais Wittgenstein. Weitere Informationen sind dem undefinedFlyer zu entnehmen.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenDie Webredaktion des Instituts für Kunstgeschichte