24.11.18 15:30

Ein Erfahrungsbericht: 13. Studierenden-Workshop des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz in Hannover „Der Schmuck der Stadt“

Vom 2. – 8. September 2018

Quelle: http://www.dnk.de/Studentenworkshop/n2251

Der Workshop in Hannover beinhaltete die Entdeckung diverser Stadtplätze und –gefüge im urbanen Raum. Nach einer eintägigen Einführung und unter Anleitung von Denkmalpflegern, Landschaftsarchitekten, Stadtplanern usw. fühlten wir uns gut vorbereitet, die uns zugewiesenen Plätze auf bestimmte Fragestellungen hin zu untersuchen. Wir arbeiteten in Kleingruppen von vier Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen – Kunstgeschichte, Ingenieurswissenschaften, Urbanistik, Landschaftsarchitektur, Architektur und Soziologie – vor Ort oder im Landesdenkmalamt Niedersachsen. Die Ergebnisse unserer Arbeit präsentierten wir innerhalb eines öffentlichen Abschlusskolloquiums.
Für uns ergab sich mit dem Workshop die Chance, einen Einblick in die interdisziplinäre Bearbeitung aktueller theoretischer wie praktischer Fragestellungen zur baulichen und städtebaulichen Denkmalpflege zu erhalten. Die Lernziele, erworbene Fähigkeiten und Kompetenzen waren unter anderem:

  • Grundlagenermittlung, Recherchen zur Bau-, Planungs-, und Nutzungsgeschichte, restauratorische, bauhistorische und weitere Untersuchungsmethoden
  • Erlernen denkmalpflegerischer Methoden und Handlungsmöglichkeiten
  • Erarbeitung geeigneter Nutzungsmöglichkeiten und –szenarien, Entwicklung von Leitideen und konzeptionellen Typologien
  • Analyse der Gestaltqualität der Freiräume, sowie der Möglichkeit von Übergang und Anbindung an den städtebaulichen Kontext
  • Analyse der bauzeitlichen Bauten und Strukturen und erste Überlegungen zur Instand- und Inwertsetzung vor dem Hintergrund möglicher Nutzungsszenarien
  • Erarbeitung von Vermittlungsstrategien


Im Vorfeld wurden wir durch das DenkmalKolleg im Sommersemester 2018 auf den Workshop aufmerksam gemacht, woraufhin wir eine Bewerbung beim DNK einreichten. Hierzu waren ein Motivationsschreiben und ein Lebenslauf gefordert. Zusätzlich bemühten wir uns um ein Referenzschreiben eines Dozierenden und bekamen letztendlich eine Zusage für den Workshop.
Für uns war die Zeit eine Sammlung an praktischen Erfahrungen im denkmalpflegerischen und –schützerischen Bereich. Der Austausch mit anderen Disziplinen war für uns eine gute Grundlage für Diskussionen. Auch erhielten wir Inspirationen durch die anderen Fachrichtungen, sodass wir einen kleinen Vorgeschmack auf die Arbeit als Denkmalpfleger in seiner Kommunikation und Kompromissbereitschaft bekamen.

von Lara Nickenig und Laura Bachem

weitere Informationen: undefinedwww.dnk.de/Studentenworkshop/n2251

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