Vor-Bilder. Ikonen der Kunstgeschichte

herausgegeben von Hans Körner und Sandra Abend, München 2015

 

Bilder sind omnipräsent: Sie strukturieren unsere Wahrnehmung, beeinflussen unser Kaufverhalten, unsere politische Parteinahme, unser Selbstverständnis. Bilder, insbesondere Bilder mit hohem Überredungspotential, sind allerdings in aller Regel ihrerseits abhängig von anderen Bildern, borgen vom Vorbild die Einprägsamkeit, die Glaubwürdigkeit. Andererseits kann sich das Verhältnis von Vorbild und Nachbild als Konkurrenzverhältnis darstellen, mit dem möglichen Ergebnis, dass das Nachbild das Vorbild verschattet. In jedem Fall ist Bildgeschichte immer auch die Geschichte der Auseinandersetzung von Bildern mit Bildern. Bilder, so der Ausgangspunkt des Buches, verweisen – manchmal sogar rückbezüglich – immer auf andere Bilder, bevor sie auf so etwas wie Wirklichkeit verweisen. Die Beiträge spannen den Bogen von der Frühgeschichte bis heute, sie setzen sich mit in Stein gemeißelten, gemalten, fotografierten und gefilmten Ikonen unserer Kulturgeschichte auseinander.

Geschrieben haben: Sandra Abend, Ömer Alkin, Horst Bredekamp, Michael Ebert, Klaus Honnef, Hans Körner, Ekkehard Mai, Ulli Seegers, Wolfgang Ullrich, Manja Wilkens, Carina Dahlhaus | Katja Corinna Nantke | Sabrina Pompe.

 

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