Teamprojekt: Ringelschwanz und Totentanz. Der Mops in der Druckgraphik

Team: Jennifer Liß, Inga Scholl und Mirjam Verhey
Buchvorstellung:14. Juni 2014

Der Mops polarisiert. Von den einen wird er verehrt als Ausnahmehund von sehr eigenem Charakter, von den anderen hingegen wird er verachtet als degeneriertes Schoßtier für ältere Damen. Eine neutrale Position gegenüber dem kleinen Hausgenossen jedenfalls erscheint unmöglich. Und so verwundert es kaum, dass der Mops – mehr als jeder andere Hund – Dichter, Maler und Bildhauer zu künstlerischer Auseinandersetzung anregte.
In den Graphiken, die junge Künstler für den Apotheker und Mopsliebhaber Wolfgang Wissing geschaffen haben, trifft der Mops nicht nur auf den Menschen, er macht auch Bekanntschaft mit dem Tod. Doch der Mops wäre kein Mops, würde er den Schnitter nicht auf trickreiche Weise um den Ringelschwanz wickeln.  

Grund genug dem Mops ein Teamprojekt zu widmen – ein mopsfideler Band für die Reihe wissenschaftlicher Publikationen der Graphiksammlung „Mensch und Tod“, angesiedelt am Institut für Geschichte der Medizin an der Heinrich-Heine- Universität.  Die Graphiksammlung beherbergt zahlreiche zeitgenössische Graphiken aus der Auftraggeberschaft Wolfgang Wissings. Darunter befinden sich Arbeiten von Rainer Ehrt, Tatiana Skalko-Karlovska und Susanne Theumer.
Das Projekt und die Publikation wurden von Prof. Dr. Jürgen Wiener als Projektleiter und Dr. Michael Overdick als Herausgeber der Publikation betreut, sowie durch die Kustodin der Graphiksammlung, Dr. Stefanie Knöll, begleitet. 
Zu unseren Aufgaben gehörte neben der wissenschaftlichen Arbeit auch die eigenständige Organisation der Finanzierung der Publikation durch das Anwerben von Sponsoren, die Entwicklung eines Layouts und einer Marketingstrategie. 

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei den Sponsoren bedanken. Besonders ohne die großzügige Unterstützung des "Kreis der Freunde des Instituts für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V." wäre unser Teamprojekt nicht möglich gewesen.

Fotos: Jonathan Focke

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