27.11.17 Förderpreisverleihung 2017

Von: Barbara Jakoby

 

Förderpreis für Sarah Hülsewig und Manuela Klauser

Der Kreis der Freunde des Instituts für Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zeichnet jedes Jahr herausragende Abschlussarbeiten und Dissertationen aus. Die Förderpreise 2017 übergab die Vorsitzende des Fördervereins Dr. Sandra Abend am 15. November an Sarah Hülsewig und Manuela Klauser. Die Masterarbeit ist mit 500 Euro und die Dissertation mit 1000 Euro dotiert.Die Jury, bestehend aus Helga Smitz, Margrit Hammerschmidt, Dr. Karin Land, Ingeborg Mertens und Annemarie Opel-Brüggemann, würdigte Sarah Hülsewigs Masterarbeit „Bildtitel im Surrealismus. Komik in der Titel-Bild-Beziehung“. Ausgangspunkt war ihre Beobachtung, dass die meisten Besucher einer Ausstellung durch die Beschilderung der jeweiligen Werke eine Erklärung für das Betrachtete erwarten. Oft aber sei das Ergebnis eher Unverständnis oder Amüsement. Hülsewig hat surrealistische Arbeiten bekannter Künstler wie Man Ray, Max Ernst und René Magritte auf das „komische Spannungsverhältnis zum Titel“ untersucht. Sie machte dies am Beispiel von Man Rays berühmter Fotografie „LeViolon d'Ingres“ deutlich. Das Werk spiele mit zwei Bedeutungsebenen. Zum einen sei...


13.11.17 Künstlergespräch mit Birgitta Weimer

Prof. Dr. Timo Skrandies, Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der für das soeben erschienene Katalogbuch Daseinsformen den Essay Iterationen anderer Welten verfasst hat, wird in das Werk einführen und mit Birgitta Weimer diskutieren. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 18.11.2017 um 16 Uhr in der Douglas-Lounge des Osthaus Museums Hagen, Museumsplatz 3, statt, einem der Jugendstilsäle, in dem die Arbeiten noch bis zum 7. Januar 2018 zu sehen sind.

weitere Informationen finden Sie hier.


13.09.17 Symposium Outsider Art. Historie, Gegenwart & Perspektive

Ein Teamprojekt von Luise von Dryander und Natascha Kirchner


13.07.17 Ausstellung "Sandra del Pilar. Der blinde Schrei des Pferdes"

Die deutsch-mexikanische Künstlerin und Kunsthistorikerin Dr. Sandra del Pilar zeigt im Haus der Universität eine Werkschau. Anlass ist ein gemeinsames Seminar für Studierende der Romanistik und Kunstgeschichte, das im laufenden Sommersemester dem Thema „80 Jahre Guernica. Gewalt in Kunst und Literatur im 20. Jahrhundert“ gewidmet ist.


11.05.17 Ringvorlesung "Anthropozän"

Die Frage, ob das „Anthropozän“ als neues Erdzeitalter anzusehen ist, dessen Beginn um 1950 – also im Zuge der Great Acceleration – oder gar schon um 1800 anzusetzen sei, macht den Kern der geowissenschaftlichen Fachdiskussion aus. Hierbei geht es um die Notwendigkeit eines Nachweises, dass Folgen menschlichen Handelns (Emmissionen u.ä.) in globaler Dimension etwa in Ablagerungen nachweisbar sind.Von dieser Debatte inspiriert, aber doch anders ansetzend, sieht die Ringvorlesung in den interdisziplinären Überlegungen zum „Anthropozän“ eine epistemologische Chance für ein Deutungsmuster, komplexe Relationen von Phänomenen, Prozessen und Akteuren der Moderne zu erkennen, die mit limitierenden und dichotomisch gedachten Begriffen wie Natur, Kultur, Technik etc. nicht hinreichend beschreibbar sind.Künstlerische Arbeiten und ästhetisches Forschen scheinen die mit dem Titel „Anthropozän“ adressierten, relationalen Stabilisierungen von menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren  nochmal anders reflektieren zu können, als es natur-, sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze vermögen. So stellt sich die Frage, was die Kunst vom Anthropozän weiß. Mit welchen Formen, Strategien und Materialitäten macht sie die...


27.04.17 Ringvorlesung "(Un)Cool Japan? Architektur, Gärten, Kunst"

Das Institut für Modernes Japan und das Institut für Kunstgeschichte laden im Sommersemester ein zu der Ringvorlesung "(Un)Cool Japan?Architektur, Gärten, Kunst".Popkultur ist seit einigen Jahren fester Bestandteil der japanischen Kulturdiplomatie. Manga und Anime erfreuen sich groߟer Beliebtheit.Bedeutet das aber, dass ältere kulturelle Praktiken heutzutage uncool sind? Die Veranstaltung blickt auf japanische Architektur, Gärten und Kunst ihre Bedeutung heute. Von April bis Juli finden im Haus der Universität vier Vorträge Dienstagabenden von 19:00–20:30 statt. Der Eintritt ist frei und ohne Voranmeldung.Konzeption und Organisation: Univ.-Prof. Dr. Christian Tagsold, Jun.Prof. Dr. Christof Baier

 

2. Mai 2017: Coole Waren, uncoole Malereien: Kunsthistorische und künstlerische Auseinandersetzungen zwischen Europa und Ostasien, Prof. Dr. Melanie Trede, Universität Heidelberg23. Mai 2017: Isamu Noguchi (1904-1988): Die Beziehung der Dinge, Dominika Glogowski, artEC/Oindustry20. Juni 2017: Rezeption der japanischen Kunst und des Japonismus in Dresden um 1900, Dr. Anett Göthe, Kunstconnect11. Juli 2017: Architektur in Japan: Verflechtungen, Diskurse und Positionen, Prof. i. V. Susanne Kohte, TH Köln...


15.03.17 Tagung: Kunst und Religion im Wandel seit der Reformation

Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg und legte somit den Grundstein für die Reformation. Diese hatte nicht nur theologische, politische und gesellschaftliche Auswirkungen –bis in das Jahr 1570 waren etwa 70% Deutschlands evangelisch –, denn Luthers Thesen brachten eine Lawine ins Rollen, die auch die Kunst maßgeblich prägte. Während der Tagung soll der Versuch gemacht werden, dieser Entwicklung ein Gesicht zu geben. Wie veränderte die Reformation die Architektur? Zu welchen neuen Bilderfindungen beflügelte sie Maler und Bildhauer? Wie wirkt sich diese Entwicklung in der modernen Kunst aus? All diese Aspekte sollen beleuchtet werden, um im 500. Jahr nach Luthers Thesenanschlag zu verstehen, wie Religion die Kunstwelt beeinflusst hat.

Die Tagung findet am 01. April im Haus der Universität statt. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.


27.01.17 Tagung: Angewandte Kunst und Bild

16. – 17. Februar 2017. Tagungsort: Düsseldorf-Himmelgeist, Schloss Mickeln


08.12.16 JUNGE NACHT 2016

Am Samstag, den 10. Dezember 2016, ist es wieder soweit: Ab 20 Uhr öffnet das Museum Kunstpalast seine Pforten und lädt ein zur 11. JUNGEN NACHT. Organisiert wird die Veranstaltung von 30 Studierenden der Kunstgeschichte und der Medien-‐ und Kulturwissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-­‐Heine-­‐Universität Düsseldorf und dem Museum Kunstpalast. Was vor 11 Jahren als kleines Studierendenprojekt begann, hat sich mittlerweile zum größten Kunstevent für junge Erwachsene in Düsseldorf und der Region entwickelt. Auch die diesjährige JUNGE NACHT lockt mit einem spannenden Programm aus Kunstvermittlung und künstlerischen Beiträgen. Zum einen vermitteln Studierende den Besuchern während des Abends im Dialog die Kunstwerke der aktuellen Ausstellungen und der Sammlung. Zum anderen sorgen angesagte Nachwuchskünstler mit Musik, Performance, Poetry und Film für einen unvergesslichen Abend. Auf der anschließenden großen Aftershowparty wird bis in die frühen Morgenstunden durchgetanzt!


25.11.16 „RETABLISSEMENT. Preußische Stadtbaukunst in Polen und Deutschland | Urbanistyka pruska w Polsce i w Niemczech“

Am kommenden Mittwoch (30. 11.) findet im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam die Präsentation des genannten, zweisprachige Tagungsbandes statt. Entsprechend wird der Band von Christof Baier (Düsseldorf), Joanna Drejer (Frankfurt/Oder) und Tadeusz J. Żuchowski (Poznań) vorgestellt werden.


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