11.05.17 Ringvorlesung "Anthropozän"

Die Frage, ob das „Anthropozän“ als neues Erdzeitalter anzusehen ist, dessen Beginn um 1950 – also im Zuge der Great Acceleration – oder gar schon um 1800 anzusetzen sei, macht den Kern der geowissenschaftlichen Fachdiskussion aus. Hierbei geht es um die Notwendigkeit eines Nachweises, dass Folgen menschlichen Handelns (Emmissionen u.ä.) in globaler Dimension etwa in Ablagerungen nachweisbar sind.Von dieser Debatte inspiriert, aber doch anders ansetzend, sieht die Ringvorlesung in den interdisziplinären Überlegungen zum „Anthropozän“ eine epistemologische Chance für ein Deutungsmuster, komplexe Relationen von Phänomenen, Prozessen und Akteuren der Moderne zu erkennen, die mit limitierenden und dichotomisch gedachten Begriffen wie Natur, Kultur, Technik etc. nicht hinreichend beschreibbar sind.Künstlerische Arbeiten und ästhetisches Forschen scheinen die mit dem Titel „Anthropozän“ adressierten, relationalen Stabilisierungen von menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren  nochmal anders reflektieren zu können, als es natur-, sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze vermögen. So stellt sich die Frage, was die Kunst vom Anthropozän weiß. Mit welchen Formen, Strategien und Materialitäten macht sie die...


27.04.17 Ringvorlesung "(Un)Cool Japan? Architektur, Gärten, Kunst"

Das Institut für Modernes Japan und das Institut für Kunstgeschichte laden im Sommersemester ein zu der Ringvorlesung "(Un)Cool Japan?Architektur, Gärten, Kunst".Popkultur ist seit einigen Jahren fester Bestandteil der japanischen Kulturdiplomatie. Manga und Anime erfreuen sich groߟer Beliebtheit.Bedeutet das aber, dass ältere kulturelle Praktiken heutzutage uncool sind? Die Veranstaltung blickt auf japanische Architektur, Gärten und Kunst ihre Bedeutung heute. Von April bis Juli finden im Haus der Universität vier Vorträge Dienstagabenden von 19:00–20:30 statt. Der Eintritt ist frei und ohne Voranmeldung.Konzeption und Organisation: Univ.-Prof. Dr. Christian Tagsold, Jun.Prof. Dr. Christof Baier

 

2. Mai 2017: Coole Waren, uncoole Malereien: Kunsthistorische und künstlerische Auseinandersetzungen zwischen Europa und Ostasien, Prof. Dr. Melanie Trede, Universität Heidelberg23. Mai 2017: Isamu Noguchi (1904-1988): Die Beziehung der Dinge, Dominika Glogowski, artEC/Oindustry20. Juni 2017: Rezeption der japanischen Kunst und des Japonismus in Dresden um 1900, Dr. Anett Göthe, Kunstconnect11. Juli 2017: Architektur in Japan: Verflechtungen, Diskurse und Positionen, Prof. i. V. Susanne Kohte, TH Köln...


15.12.16 Die „Jugend“ und der tote Held

von Hans Körner / Band 12 der Düsseldorfer Kunsthistorische Schriften


17.05.16 Neuer Masterstudiengang zum WiSe 2016/17: "Kunstvermittlung und Kulturmanagement"

Dank einer großzügigen Spende des Düsseldorfer Ehrenbürgers Udo van Meeterenin Höhe von zwei Millionen Euro wird zum Wintersemester 2016/17 der neueMasterstudiengang "Kunstvermittlung und Kulturmanagement" eingerichtet.Dieser von der Philosophischen und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultätgemeinsam getragene Studiengang ist deutschlandweit einzigartig und passgenauauf die Düsseldorfer Kunst- und Kulturszene zugeschnitten. Damit bietet dieHeinrich-Heine-Universität einen integrativen Studiengang zwischenKunstgeschichte und BWL an, der Kompetenzen und Wissen in Curating,Kunstvermittlung, Ausstellungsmanagement, Kunsthandel, Grundlagen der BWL,Personalmanagement, Kulturmarketing und Kunstrecht vermittelt. Die Masterstudierenden, die bereits im Schwerpunkt "Kunstvermittlung in Museumund Kunsthandel" studieren, sind angehalten ihren Studienplan weiterhin zuverfolgen. Für den auslaufenden Schwerpunkt "Kunstvermittlung in Museum undKunsthandel" werden keine Bewerbungen mehr entgegen genommen.Interessierte Studierende sind herzlich eingeladen sich für den neuenMasterstudiengang "Kunstvermittlung und Kulturmanagement" zu bewerben.Weitere Informationen zum Studiengang...


Responsible for the content: E-MailDie Webredaktion des Instituts für Kunstgeschichte