Schwerpunkt: Kunstvermittlung in Museum und Kunsthandel

Mit dem Museumsboom und der Globalisierung des Kunstmarktes hat sich auch das Berufsbild des Kunsthistorikers gewandelt. Neben die traditionellen, eher akademischen Tätigkeitsbereiche sind neue Arbeitsfelder und Aufgaben getreten. So zählen zum heutigen Anforderungsprofil oft auch Managementaufgaben, professionelle Öffentlichkeitsarbeit sowie zeitgemäße Formen der Vermittlung. Auf diese veränderte Situation antwortet der wissenschaftlich orientierte Masterschwerpunkt Kunstvermittlung in Museum und Kunsthandel, der seit 2008 an der Heinrich-Heine-Universität im Rahmen des MA-Studiengangs Kunstgeschichte angeboten wird. Vermittelt werden neben fachspezifischem Wissen auch berufsqualifizierende Grundlagenkenntnisse in Betriebswirtschaft, Museologie und Curating sowie Vermittlungs- und Netzwerktechniken.

Zahlreiche undefinedKooperationspartner, darunter auf universitärer Seite die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät sowie viele Kunstmuseen, Kultureinrichtungen, Galerien und Kunsthandlungen im gesamten Rhein-Ruhr-Gebiet, ermöglichen ein fächerübergreifendes und anwendungsbezogenes undefinedStudium in einem einzigartigen kulturellen Umfeld. Neben den eigens für Schwerpunktstudierende konzipierten undefineduniversitären Lehrveranstaltungen bieten thematisch spezialisierte und interdisziplinäre undefinedART TALKS mit externen Referenten die Möglichkeit des fachlichen Austausches mit erfahrenen Praktikern. Das undefinedAlumni-Netzwerk für Kunstvermittler verbindet aktuelle und ehemalige Studierende und ermöglicht durch exklusive Veranstaltungen einen professionellen Erfahrungsaustausch beim Start in die Berufstätigkeit. Eine eigene undefinedBuchreihe im dup-Verlag begleitet und veröffentlicht ausgewählte Forschungsarbeiten zur Kunstvermittlung in Museum und Kunsthandel.

Das viersemestrige Schwerpunktstudium beginnt jeweils zum Wintersemester und schließt mit einem Zertifikat ab. undefinedBewerbungen werden bis zum 15. Juli entgegengenommen.

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